Stina Blackstenius rockt Israel

Die 19-Jährige Stina Blackstenius ist der Superstar der U19-Europameisterschaft geworden und sie führte ihr Team ebenso zum Titel wie das Carli Lloyd mit den USA zuletzt in Kanada gemacht hat.

Nachdem schon Deutschland im Halbfinale die “Nummer 9″ nicht in den Griff bekommen hatte, wie Maren Meinert nach dem Spiel erklärt hatte, gelang es den Spanierinnen im Endspiel am Montagabend noch weniger. Die ersten beiden Treffer zum hochverdienten 3:1 schoss Blackstenius selber, beim 3:1 durch Filippa Angeldahl legte sie der AIK-Spielerin von links den Ball perfekt auf.

In Schweden überschlägt man sich jetzt natürliuch mit Begeisterung und nun hat sogar Pia Sundhage Notiz davon genommen, dass da in Linköping eine 19-Jährige spielt, die schon sehr bald die A-Nationalmannschaft bereichern könnte. Ihr habe Blackstenius sehr viel Freude bereitet, sagte Pia und versicherte, dass sie sich Stürmerin des Tabellendritten der schwedischen Liga demnächst mal genauer ansehen werde. Anderen Fussballexperten ist Stina allerdings schon seit mindestens zwei Jahren ein fester Begriff, ihr Talent war nicht unbekannt und bereits 2013 schoss die damals 17-Jährige in der Damallsvenskan immerhin nicht weniger als acht Tore.

Der Triumpf von Israel ist der zweite nach 2012 und viele der Spielerinnen im Team des ruhig und besonnen arbeitenden Fussballkenners Calle Barrling sind bereits feste Grössen in ihren Teams, viele von ihnen versprechen für den schwedischen Fussball eine gute Zukunft auch in den kommenden Jahren.

Stina Blackstenius kann eine ganz Grosse werden.

Favoriten stolpern, kommt Ariane Hingst?

Dass der FC Rosengård es daheim gegen Kopparberg/Göteborgs FC nicht leicht haben würde, damit hatte ich gerechnet, nicht aber, dass Linköping mit 0:2 in Piteå seine Chance auf die Tabellenführung so leichtfertig verspielen würde. Obwohl Piteå nun die Mannschaft der Stunde ist. Schon nach 30 Sekunden erzielte Elin Johansson das 1:0 für Piteå. Beide Tore gingen auf die Kappe der Torhüterin Katie Fraine, die sonst ein sicherer Garant für ihr Team ist. Aber Linköpings Niederlage konnte Rosengård also nicht in einen Vorteil verwandeln. Und hätte nicht die Mazedonierin Natasa Andonova mit einem knallharten Freistosstor in der 90. Minute getroffen, hätte man gar zum zweiten Mal hintereinander verloren.

So kam es doch noch zum 2:2. Aber sowohl Marta wie Ramona Bachmann wurden angeschlagen ausgewechselt und die Personalprobleme beim Meister werden immer grösser. Natürlich feierte die trainierende Sportchefin Therese Sjögran ihr Comeback, als sie sich selber für Bachmann einwechselte. Aber die Trainerrolle in Malmö soll schnell wieder besetzt werden.

Eventuell mit – Ariane Hingst. Die vorgestern 36 Jahre alt gewordene Berlinerin ist offenbar eine heisse Kandidatin auf die Nachfolge von Markus Tilly, der zwar nur krankgeschrieben ist, mit dem man aber offenbar doch nicht mehr rechnet. Ari Hingst war bereits letzte Woche in Malmö zu Gesprächen mit der Vereinsführung und möglicherweise wird der FC Rosengård also die erste Trainerstation für die deutsche Doppelweltmeisterin.

Kristianstads DFF – Vittsjö GIK (2:0) 3:1
Tore: 1:0 Margret Lara Vidarsdottir (10.), 2:0 Margret Lara Vidarsdottir (23.), 3:0 Olivia Wedin (89.), 3:1 Johanna Ejdelind (91.)
Zuschauer: 597

Mallbackens IF Sunne – Umeå IK 0:0
Zuschauer: 626

Piteå IF – Linköpings FC (2:0) 2:0
Tore: 1:0 Elin Johansson (1.), 2:0 Pauline Hammarlund (26.)
Zuschauer: 1322

FC Rosengård – Koppaberg/Götenborgs FC (0:0) 2:2
Tore: 0:1 Elin Rubensson (51.), 1:1 Kirsten van de Ven (59.), 1:2 Marlene Sjöberg (78.), 2:2 Natasa Andonova (90.)
Zuschauer: 915

Tabelle nach neun Spieltagen

tabelleIn der Torjägerliste führen Ramona Bachmann (Rosengård) und Pauline Hammarlund (Piteå) mit je 7 Toren. Dahinter Anja Mittag (früher Rosengård) mit sechs Treffern. Fünf Tore erzielten Sara Björk Gunnarsdottir und Marta (beide Rosengård).

Den höchsten Zuschauerschnitt hat Eskilstuna mit 1220 und den niedrigsten nicht unerwartet AIK mit 326. Insgesamt liegt der Schnitt bei 672 Besuchern, nach der WM weniger Besucher als vorher.

Frech bescheiden – Schweden im Finale

Was für ein Spiel! Und endlich, endlich mal ein Sieg über eine deutsche Mannschaft in einem Spiel, in dem es um etwas geht. Die schwedische U19 steht nach ihrem 7:5 nach Elfmeterschiessen gegen Deutschland im Finale der EM am Montag und trifft dort auf Spanien .

Da haben die Schützlinge von Calle Barrling schon bewiesen, dass es einige Lichtpunkte in der Zukunft des schwedischen Fussballs geben könnte. Allen voran die überragende Stina Blackstenius (Linköpings FC), die der deutschen Abwehr mehr als Kopfschmerzen bereitete. Auch Michelle de Jongh (KIF Örebro) und Natalie Björn (AIK) gehören erwartungsgemäss zu den Leistungstrågerinnen. Und obwohl mit Zecira Musovic (Rosengård) die angestammte Torhüterin fehlte, so sorgte deren Ersatz Emma Holmgren vom Zweitligisten Sirius für die Entscheidung als sie zwei Elfmeter hielt.

Frech und gleichzeitig bescheiden, so bezeichnet sich die schwedische Mannschaft selber. Im Dezember 2014 hatte man sich diese beiden Adjektive verpasst, um das Team zu beschreiben.

Am meisten beeindruckt Trainer Barrling die taktische Reise seines Teams. “Sie folgen unseren taktischen Anweisungen, aber sie sind auch in der Lage sie auf dem Platz je nach Situation zu modifizieren,” so Barrling in einem Interview mit dem schwedischen Fussballverband. “Sie lösen Probleme, sie übernehmen Verantwortung und sie sind ungeheuer kommunikativ.”

Stina Blackstenius (Archivbild) schoss zwei Tore im Halbfinale

Stina Blackstenius (Archivbild) schoss zwei Tore im Halbfinale

Barrling sagte auch, er habe nicht gelaubt, dass seine Mannschaft zu einem solch starken Spiel in der Offensive fähig sei, wo vor allem Blackstenius immer wieder die deutsche Abwehr durcheinanderwirbelte.

“Wir haben darüber gesprochen, alle Ängste wegzunehmen. Die Angst vor der Hitze, die Angst vor dem Namen Deutschland, davor, dass das Spiel live übertragen wird usw. Wir spekulieren nicht. Ich versuche, das Wort zu vermeiden und finde sowieso, dass im Sport zu viel spekuliert wird. Deutschland hatte sechs Spielerinnen dabei, die die U20-WM gewonnen haben. Ich glaube, ich hab das meiner Mannschaft nicht einmal erzählt.”

Comeback für Therese Sjögran

Liest der FC Rosengård dieses Blog? Nun ja, vielleicht schauen ja Ramona Bachmann oder Kathrin Längert mal rein. Am Mittwoch nach der verdienten Niederlage bei Linköpings FC schrieb ich, dass man jetzt wohl bald mit dem Comeback von Therese Sjögran rechnen könne, da dem schwedischen Meister die Spielerinnen ausgehen.

Nun wird Anita Asante für 3-4 Wochen ausfallen, nachdem sie in Linköping mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz musste. Mehrere andere Spielerinnen sind leicht angeschlagen und morgen kommt ausgerechnet auch noch Kopparberg/Göteborgs FC, das bisher enttäuscht hat und mit einer Niederlage endgültig die Saison vor der Halbzeit schon abschreiben könnte.

Und so steht Therese Sjögran für morgen im Aufgebot des FC Rosengård, keine zwei Wochen nachdem sie endgültig zurückgetreten war. Spielertrainerin und Sportchefin in einer Person. Hoffentlich muss sie nicht noch die Rolle der Stadionsprecherin übernehmen. Rosengård hat diese Saison offenbar alles andere als gut geplant, denn der Weggang von Anja Mittag konnte nicht durch die Verpflichtung der guten Natasa Andonova aufgefangen werden. Aber offenbar wollte man aus finanziellen Gründen sich erst einmal so durch die Liga mogeln, aber musste bereits am Mittwochabend ein sehen, dass es nicht funktioniert. Aber auch Verfolger Linköping hat ein schweres Spiel am Sonntag – zu Gast bei Piteå IF, das seine bislang beste Saison in der Damallsvenskan spielt. Momentan ist der Kampf um die Meisterschaft jedoch ein Dreikampf, denn auch Eskilstuna United liegt nur einen Punkt zurück und empfängt am Montagabend Hammarby.

Claudia Neto schiesst Tor des Jahres

Im Topspiel der schwedischen Damallsvenskan gewann am Abend Linköpings FC mit 2:1 gegen Meister FC Rosengård. Vor 2121 Zuschauern hatte Linköping mehr vom Spiel in der ersten Halbzeit. In der zweiten liess Neutrainerin Therese Sjögran Rosengård aggressiver agieren und nachdem Marta kurz vor der Strafraumgrenze gefoult worden war, hämmerte Neuzugang Natasa Andonova den Ball an die Latte. Den Abpraller köpfte Emma Berglund aufs Tor und Keeperin Katie Fraine boxte den Ball nach Ansicht der Linienrichterin von hinter der Linie aus dem Tor. 0:1.

Auf einmal sprach alles für Rosengård. Aber Martin Sjögren, Linköpings Trainer, beorderte sofort Marianne Gajhede und Fridolina Rolfö zum Warmlaufen und brachte dann beide Spielerinnen auf einmal. Die Überlegenheit Rosengårds verschwand, ins Spiel von Linköping kam durch die wuchtige Rolfö und die exzellente Gajhede neue Energie, die das Spiel optisch drehnte. Linköping wollte, aber bis zur 87. Minute tat sich nichts Zählbnares. Schon dachte man, Rosengård würde den Vorsprung auf Linköping auf sechs mehr oder weniger vorentscheidende Punkte ausbauen können.

Dann gab es Frfeistoss an der Strafraumgrenze. Magdalena Ericsson, eine weitere Spielerin, die Pia Sundhage aus unerklärlichen Gründen nicht nach Kanada genommen hat, schoss an den linken Pfosten und über zwei Querschläger war der Ball im Begriff vor den Füssen der Portugiesin Claudia Neto zu landen, einer der überragenden Akteure dieses Abends. Die technisch hochbegabte Neto liess den Ball fast auf die Erde kommen und einen Sekundenbruchteil vorher zog sie mit ihrem linken Fuss ab, aus achtzehn Metern schoss das Leder mit atemberaubender Geschwindigkeit ins rechte obere Eck. Riesenjubel bei den Gastgebern und sichtbar – der Wille in den verbleibenden drei Minuten und vier Minuten Nachspielzeit alles zu tun, um vielleicht doch noch zu gewinnen. In der 91. Minute schoss die Dänin Marianne Gajhede dann den Siegtreffer. Hochverdient.

Nach dem Abgang von Anja Mittag und dem Rücktritt von Therese Sjögran hat sich Rosengård zwar mit Natasa Andonova und der Dänin Junger zwei neue Spielerinnen geholt, aber sie sind (natürlich) kein Ersatz für die Weltklasse, die man verloren hat. Auf der Bank sitzen Teenager, die hochbegabt sind, aber nicht in der Lage sind, ein Spiel auf diesem Niveau zu drehen. Bei Rosengård kommt jetzt noch der Abgang (?) des Trainers dazu, der möglicherweise länger fehlen wird. Die Spielerinnendecke ist sehr dünn und wenn sich jetzt noch eine oder zwei übrig gebliebene Leistungsträgerinnen verletzen  sollten, dann sieht es düster aus mit der Titelverteidigung. Es wird jetzt schon sehr, sehr schwer. Denn Linköping ist um einiges hungriger und motivierter und schon jetzt, wenn man die Bank einrechnet, insgesamt besser besetzt.

Rosengård: Trainer gesucht

Vorgestern erst wurde Therese Sjögran als vorübergehende Trainerlösung beim FC Rosengård präsentiert. Vor eineinhalb Wochen absolvierte sie ihr letztes Spiel für den schwedischen Meister und wurde von ihren Mannschaftskameradinnen feierlich verabschiedet, heute schon sitzt sie auf der Bank und muss selber Spielerinnen auf die Bank setzen. Denn Trainer Markus Tilly ist krankgeschrieben. Ein naher Angehöriger sei schwer erkrankt, was eine der Ursachen sei. Er könne sich derzeit nicht ausreichend auf Fußball konzentrieren, ließ er selber verlauten. Das klingt diffus und vor allem ungut. Eben so, als würde der 39-Jährige Fußballehrer so bald nicht mehr zurückkommen.

Und so sagt Therese Sjögran auch: “Wir wollten nichts übereilen, aber wir suchen nach einer langfristigen Alternative.”

Es mag Zufall sein, aber langfristig ist der Trainerjob in Malmö aka Rosengård noch nie angelegt gewesen.

Jörgen Pettersson betreute das Team ein paar Jahre und scheiterte mehrfach an der Aufgabe, endlich den Meistertitel nach Skåne zu holen und Umeå als Dominator abzulösen. Schließlich übernahm Petterssons Assistent Martin Sjögren und ihm gelang dann der Sprung auf das Treppchen nach ganz oben. Was auch damit zu tun hatte, dass man “Jörgens Fußball” weiterspielte, wie mir die ehemalige tschechische Weltklassespielerin Pavlina Scasna seinerzeit erklärte. Sjögren holte zwei Titel und ließ dann seinen Assistenten Peter Moberg übernehmen. Moberg wiederum verschwand nach nur einer Saison und übergab an Jonas Eidevall, der einen Meistertitel gewann und dann in den Männerfußball wechselte, wo er inzwischen in Dänemark auch wieder entlassen wurde. Sein Nachfolger wurde Markus Tilly, der nun möglicherweise auch nicht lange bleiben wird.

Aber: Im Frauenfußball sind lange Verweilzeiten (Ausnahme: Turbine Potsdams Trainerdinosaurier Bernd Schröder) doch eher eine Ausnahme. In der Damallsvenskan ist die Isländerin Elisabet Gunnarsdottir, die sich bei Kristianstads DFF in ihrer siebten Saison befindet, schon die dienstälteste.

Remisspezialisten

Clara Markstedt (Hammarby) zieht zum Tor vorbei an der Belgierin Lorca van de Putte

Clara Markstedt (Hammarby) zieht zum Tor vorbei an der Belgierin Lorca van de Putte

Aufsteiger Hammarby hat auch das vierte Heimspiel in Folge nicht gewonnen. Aber auch nicht verloren. Mit fünf Unentschieden hat man nun docH immerhin acht Punkte gesammelt.

Wieder überragend: Katrin Schmidt. Die 29-Jährige Deutsche ist die zentrale Spielerin bei Hammarby und sollte endlich in diesem Jahr mal in der Kategorie beste Mittelfeldspielerin für die Fußballgala im November nominiert werden.

Hammarby DFF – Kristianstads DFF (1:1) 2:2
Tore: 0:1 Amanda Edgren (17.), 1:1 Katrin Schmidt (43.), 2:1 Julia Karlenäs (53.), 2:2 Ida Rebecca Guehai (60.)

Olympia-Qualifikation in den Niederlanden

Die UEFA hat heute Nachmittag ausgelost, wo das Olympia-Qualifikationsturnier 2016 stattfinden wird. Die Niederlande, Norwegen, Schweden und die Schweiz werden im Gruppenmodus den dritten europäischen Platz für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro unter sich ausmachen.

Vom 02.-09.03. findet das Turnier in Rotterdam (NL) statt. Ein guter Test für die Organisation für die ein Jahr später angesetzte EM.

Und da waren’s plötzlich vier

Lange Jahre war Elisabet Gunnarsdottir (Kristianstads DFF) die einzige Frau unter elf Männern als Trainerin in der Damallsvenskan. Mit dem heutigen Tag haben wir nun schon vier Cheftrainerinnen.

Nazanin Vaseghpanah übernahm vom glücklosen Mattias Eriksson und ist selber erst mal glücklos und von Beginn an sitzt bei Umeå IK Maria Bergkvist auf der Bank.

Im Topspiel am Mittwoch in Linköping wird nun bei Meister FC Rosengård die gerade erst zurückgetretene Spielerin Therese Sjögran auf der Bank Platz nehmen. Ab heute ist nämlich Markus Tilly krank geschrieben und Sjögran wird ihn vertreten, teilte der Verein in einer Pressemitteilung mit. Tilly selber schrieb an die Medien, dass er u.a. einen Krankheitsfall in der Familie habe, der ihn daran hindere, sich voll auf seine Arbeit konzentrieren zu können. Das klingt ein bisschen so, als ob es länger dauern könnte.

Erster Punktverlust ohne Mittag und Sjögran

Der FC Rosengård hat am Mittwoch seinen ersten Punkt in dieser Saison abgegeben. Im achten Spiel gab es lediglich ein 1:1 beim Tabellenvorletzten Mallbackens IF Sunne. Signifikant, dass es das erste Spiel ohne die zusammen mehr als 300-fachen Nationalspielerinnen Anja Mittag und Therese Sjögran war. Die eine ist bekanntlich in Diensten von Paris Saint-Germain, die andere wird den Posten der Sportchefin von Erling Nilsson übernehmen. Am kommenden Mittwoch muss Rosengård zu Linköpings FC, dass dann mit einem Sieg Punktegleichstand herstellen könnte.

Mallbackens IF Sunne – FC Rosengård (1:0) 1:1
Tore: 1:0 Zoe Ness (9.), 1:1 Sara Björk Gunnarsdottir (62.)
Zuschauer: 2.270

Umeå IK – Linköpings FC (0:1) 1:2
Tore: 0:1 Maja Krantz (16.), 1:1 Eigentor (60.), 1:2 Fridolina Rolfö (65.)
Zuschauer: 525

Kristianstads DFF – Piteå IF (1:0) 2:3
Tore: 1:0 Johanna Rasmussen (24.), 1:1 Hanna Pettersson (49.), 1:2 Nina Jakobsson (73.), 1:3 June Pedersen (80.), 2:3 Johanna Rasmussen (90.)
Zuschauer: 362

Vittsjö GIK – Mallbackens IF Sunne (0:0) 2:1
Tore: 1:0 Jane Ross (52.), 1:1 Madelen Janogy  (65.), 2:1 Jane Ross (67.)
Zuschauer: 489

Dänin zu Rosengård

Sie ist nicht die Spielerin, die Anja Mittag ersetzen soll. Diese Position beim schwedischen Meister FC Rosengård scheint vakant zu bleiben. In der Offensive verfügt man mit Marta und Ramona Bachmann bereits über zwei der besten Spielerinnen der Welt, die Niederländerin Kirsten van de Ven hat sich zudem immer besser ins Team integriert.

Mit der 23-Jährigen dänischen Nationalspielerin Sofie Junge Pedersen hat man eine defensive Mittelfeldspielerin verpflichtet. Da spricht einiges dafür, dass die Engländerin Anita Asante, die bei der WM bekanntlich nicht von Mark Sampson berücksichtigt wurde, perspektivisch nicht mehr lange in Malmö bleiben dürfte, denn auch in der zentralen Abwehr ist nur bei Verletzungen anderer Platz für die 30-Jährige.gewesen, die dann mal außen, mal innen spielen musste.

Heute Abend startet Rosengård bei Aufsteiger Mallbacken in die “Herbstsaison” und wird darum bemüht sein, seine weiße Weste (Sieben Spiele, 21 Punkte) zu behalten.

Rosengård und Linköping im Finale

Am 8. August bestreiten der FC Rosengård und Linköpings FC das Finale um den schwedischen Pokal. Beide Teams gewannen am Sonntag souverän ihre Heimspiele.

Rosengård schlug Umeå IK mit 4:1. Dabei stand der Abschied von Therese Sjögran im Mittelpunkt. Die 38-Jährige hängt nach 429 Spielen für Malmö/Rosengård und 213 Länderspielen ihre Fußballschuhe an den Nagel. Ihr gelang nach der Führung für Umeå mit einem verwandelten Elfer der Ausgleich, bevor Marta den schwedischen Meister gegen ihren alten Club auf die Siegesstraße brachte.

Wenig Mühe hatte Linköping mit dem kommenden Champions-League-Teilnehmer KIF Örebro. Zwei Tore der Dänin Pernille Harder und ein Tor der Norwegerin Kristine Minde brachten den Pokalsieger von 2014 wieder ins Endspiel, in dem er aber im Gegensatz zum Vorjahr ein Auswärtsspiel haben wird. Das Finale findet auf dem Malmö IP statt, dann aber ohne Anja Mittag, für die man bislang keinen Ersatz eingekauft hat. Therese Sjögrans Nachfolgerin soll die mazedonische Nationalspielerin Natasa Andonova werden, die von Turbine Potsdam gekommen ist.

Der Ball rollt wieder

Nach einer Woche Arbeit in München bin ich wieder zurück in Schweden. Die Liga hat hier bereits drei Tage nach dem WM-Finale wieder begonnen. Überraschungen blieben aus und zwei Topteams bestreiten das Pokalendspiel.

AIK – Piteå IF (0:1) 0:2
Tore: 0:1 Pauline Hammarlund (15.), 0:2 Pauline Hammarlund (69.)

KIF Örebro – Kopparberg/Göteborgs FC (0:1) 1:1
Tore: 0:1 Elin Rubensson (7.), 1:1 Sanna Talonen (63.)

Hammarby DFF – Vittsjö GIK (0:2) 2:2
Tore: 0:1 Linda Sällström (15.), 0:2 Linda Sällström (40.), 1:2 Emma Jansson (50.), 2:2 Clara Markstedt (83.)

Eskilstuna United – AIK (4:1), 5:1
Tore: 1:0 Elena Sadiku (9.), 2:0 Elena Sadiku (28.), 3:0 Petra Larsson (33.), 3:1 Julia Zigotti Olme (35.), 4:1 Elena Sadiku (40.), 5:1 Felicia Karlsson (86.)