Über Rainer

Seit 2005 beschäftige ich mich mit Frauenfussball und vor allem dem in Schweden, da ich nun mal hier wohne. Das reine Zuschauen reichte mir nicht, also begann ich, über den Sport zu schreiben und habe mit den Jahren immer mehr über Fussball gelernt und sehr viele interessante Begegnungen gehabt. Interviews mit Marta, Lotta Schelin, Anja Mittag, Tiny Gustavsson, Laura Kalmari, Ali Krieger, Christen Press, Vero Boquete und vielen vielen mehr haben mir einen Einblick in die faszinierende Welt dieser wunderbaren Randsportart gegeben, die ab und an sogar das Interesse des Mainstreams bekommt.

Trainingsspiele

Am Wochenende fanden die ersten Trainingsspiele der Vorsaison statt.

Piteå IF – Umeå IK 3:0
KIF Örebro – Hammarby DFF 1:0
Vittsjö GIK – Bröndby IF (DK) 2:2
Eskilstuna United – Kopparberg/Göteborgs FC 2:2

Beide Tore für Eskilstuna schoss Neuzugang Marija Banusic und zwar durch beeindruckende Einzelaktionen.

 

 

 

Kurznachrichten

Eine knappe Woche war ich in Liverpool und damit mehr oder weniger abgekoppelt vom schwedischen Frauenfussball. Obwohl die Stadt am Mersey in den Kurznachrichten dennoch eine Rolle spielt:

Denn Emma Lundh wechselt vom norwegischen Meister Lilleström SK Kvinner zum zweifachen englischen Meister Liverpool Ladies FC. Die 26-Jährige Nationalspielerin stammt ursprünglich aus Stockholm und hat sowohl für Hammarby, AIK, Djurgården, Tyresö wie auch für Linköpings FC gespielt.

Mit Kosovare Asllani vom französischen Vizemeister PSG zieht eine weitere Nationalspielerin nach Nordengland. Eine knappe Zugstunde von Lundh entfernt schl’ft Asllani ihre Zelte in Manchester auf und spielt fortan für City.

Es ist schon ein kleiner Trend nach England festzustellen. Hedvig Lindahl bleibt auch 2016 beim englischen Meister Chelsea Ladies. Nach dem dritten Platz bei der WM ist England definitiv attraktiver geworden mit der derzeit besten Nationalmannschaft Europas.

Maja Krantz, lange Jahre Außenverteidigerin in Linköping, spielt ab Frühsommer für den englischen Erstligisten Notts County.

Emma Lundhs gute Freundin Louise Schillgardh (früher Fors) war mit den Liverpool Ladies 2013 Meisterin in der FAWSL geworden. Dann heiratete sie in Schweden, bekam einen Sohn und hatte sich scheinbar vom aktiven Geschäft zurückgezogen.

Nun heuert Lollo bei den Boston Breakers in der amerikanischen NWSL an. Dort ist ihr ehemaliger Liverpooler Trainer Matt Beard aktiv und wollte die 26 Jahre alte Schillgardh, die von vielen als beste Linksfüsslerin Schwedens angesehen wurde, unbedingt in seinem US-Team haben.

Dass Line Röddik Hansen nach mehreren Jahren in Schweden (Tyresö FF, FC Rosengård) die Damallsvenskan verlässt, war klar. Ich hatte erwartet, dass sie jenseits des Öresunds in ihrer Heimat Dänemark unterschreibt. Aber heute wurde bekannt, dass Line zum französischen Meister Olympique Lyon wechselt. Glückwunsch!

Die Schwedinnen sind auf gutem Kurs vor der Olympia-Quali in den Niederlanden in gut vier Wochen. Das 6:0 gegen Schottland am Dienstag in Göteborg zeigte aber auch, dass die europäische Topklasse sehr klein ist. Denn die Schottinnen enttäuschten in allen Mannschaftsteilen. Nach vorne kam gar nichts. Göteborgs Neuerwerbung Pauline Hammarlund glänzte mit zwei Toren. Lisa Dahlkvist, Magdalena Ericsson, Sofia Jakobsson und Lotta Schelin erzielten die übrigen Tore.

ffschweden im Gespräch mit: Renée Slegers

reneeRenée Slegers hat es nicht leicht gehabt in Linköping. Das lag nicht am Verein, sondern an einer unerhört langwierigen Entzündung im Beckenbereich, die einfach nicht vollständig verschwinden wollte und ihr sowohl Trainieren wie Spielen mehr oder weniger unmöglich macht.

Als Renée noch in Stockholm bei Djurgården spielte, traf ich sie erstmals und mit dem Abstieg orientierte sich die Niederländerin nach Süden zu Linköpings FC, wo Trainer Martin Sjögren einen genialen Schachzug landete und sie von der Außenposition ins zentrale Mittelfeld holte. Und auf einem Mal wurde aus der guten Erstligaspielerin, die sich aber nicht wesentlich von vielen, vielen anderen unterschieden hatte, eine Spielerin, die Ausrufezeichen setzte und 2013 zu den besten Mittelfeldakteuren der Liga gehörte.

Dann kam die Entzündung und Renée Slegers fand sich in der Reha, bei Ärzten und auf der Tribüne wieder. So langsam ging es dann aufwärts, nach fast einem ganzen ungewissen Jahr und in der zweiten Hälfte 2015 kam dann das ersehnte Comeback.

“Wenn ich an 2015 zurückdenke, dann mit gemischten Gefühlen. Ich habe wirklich alles getan, um für die neue Saison mit dem LFC und den Champions-League-Spielen fit zu werden und natürlich auch für die WM in Kanada. Aber – es ging nicht und ich habe sowohl die Champions League wie auch die WM verpasst, das war sehr hart und eine große Enttäuschung für mich.”

Bei der WM kam die Niederlande bei der allerersten Teilnahme immerhin ins Achtelfinale, wo dann der damals amtierende Weltmeister Japan Endstation war.

“Das ist doch das, wofür du als Leistungssportlerin arbeitest, bei den großen Turnieren dabei zu sein und Spiele auf dem aller höchsten Niveau zu spielen. Ich habe das verpasst und das war eine schwere Zeit. Gleichzeitig aber hatte ich Luft um auszuatmen, die Zeit zu nehmen, die ich brauchte, um wirklich gesund zu werden ohne irgendeinen Druck. Deshalb bin ich auch dankbar, dass ich mit professioneller Hilfe wieder zurückkommen konnte, aber auch durch viel Unterstützung der Menschen, die ich liebe. Jetzt bin ich 100% fit und bereit mich wieder meinem Topniveau zu nähern.”

Im Herbst begann Renée wieder zu spielen. Aber die Zeit außerhalb des Fußballplatzes verbrachte sie beileibe nicht nur in der Reha. Zusammen mit anderen Spielerinnen von Linköpings FC übernahm sie Arbeitsaufgaben innerhalb des Vereins. Als ich Renée im letzten Sommer im Zusammenhang mit dem schwedischen Pokalfinale (gegen den FC Rosengård; 2:0) in der Linköpings Arena traf, hatte die Niederländerin gerade am LFC Fußball Camp maßgeblich mitgearbeitet. Einer von vielen Initiativen, mit denen der Verein den Frauenfußball in der Region populärer machen will. Sie hat auch an einem Gemeinschaftsprojekt zwischen Linköpings FC und dem Regionalverband gearbeitet, in dessen Rahmen Spielerinnen des LFC Patinnen für insgesamt 80 Mädchenmannschaften waren. Nach wie vor hat der Verein den Anspruch, dass einige der Startspielerinnen des A-Teams aus der Region kommen sollen. Zwei Beispiele heirfür sind die gerade zurückgetretene Charlotte Rohlin und der Star der U19-EM im vergangenen Jahr in Israel, Stina Blackstenius.

Bevor die neue Saison für Linköping mit dem Spiel gegen Mallbacken am 17.04. beginnen wird, gibt es für Renée jedoch erst eine Dienstreise in die Heimat. Olympia-Quali gegen Schweden, die Schweiz und Norwegen. Ende Februar / Anfang März wird das sein. Was können wir uns da erwarten von den Fans?

“Wir spielen im Kyocera Stadion in Den Haag (ADO Den Haags Stadion) und im Kasteel in Rotterdam (Sparta Rotterdams Stadion). Die niederländischen Fans sind voller Begeisterung, schminken sich die Gesichter orange, nehmen Trompeten und Flaggen mit und singen und feuern uns gerne an. Es ist immer eine sehr gute Stimmung bei unseren Länderspielen und es sieht jetzt so aus, als ob alle Spiele ausverkauft sein werden, zumindest unsere.”

Das Qualiturnier ist ja sicher auch so etwas wie ein Test der Organisation für die EM 2017 bei euch. Wie wichtig ist das für den Frauenfußball in Holland, das ja eine klassische Fußballnation ist?

“Natürlich ist das sehr positiv für uns, dass die EM 2017 in den Niederlanden gespielt wird. Der Frauenfußball bei uns wächst schnell, auch die Qualität der Spielerinnen, aber er nimmt auch einen größeren Platz in der Gesellschaft ein, als er das noch vor etwa fünf Jahren getan hat. Wir sind in den Zeitungen, im Fernsehen, aber auch auf der Sponsorenseite passiert was. Die EM 2017 wird dem Land einen weiteren Boost geben und bringt hoffentlich ein größeres Interesse der Sponsoren, auch beim Verband und bei den großen Clubs, dass mehr in den Frauenfußball investiert wird. Dann wäre es auch toll, wenn die Anmeldezahlen von Mädchen in den kleineren Vereinen wachsen nach der WM mit dem Gedanken an die Breite des Mädchenfußballs.”

Welche Ziele habt ihr denn in Linköping, nachdem es 2015 ups and downs gegeben hat?

“Wir haben noch keine Ziele für dieses Jahr formuliert, aber ich finde zunächst einmal gut, dass es keine größeren Veränderungen in unserem Kader gegeben hat. Wir Spielerinnen kennen uns sehr gut auf dem Platz, wir kennen unsere individuellen Stärken und auch als Mannschaft und wissen woran wir arbeiten müssen. Wir bekommen die Chance, uns gemeinsam weiter zu entwickeln und das zu veredeln, mit dem wir vor ein paar Jahren begonnen haben.”

Was Linköping durchaus weit bringen kann, denn an guten Tagen gibt es wohl kaum ein Team, das man nicht schlagen kann. In knapp zweieinhalb Monaten geht es dann auch schon wieder los…

 

Das Wechselkarussell

Die Silly Season wird noch ein wenig weitergehen, obschon die meisten Vereine ihren Kader für die Saison 2016 im Wesentlichen stehen haben dürften.

Der Fall Erin McLeod ist noch nicht abschliessend geklä’rt in Malmö, aber da Ehefrau Ella Masar bereits im Kader steht, wird McLeod wohl kaum in Nordamerika bleiben. Trainer Jack Majgaard Jensen hat seinen Vertrag in Malmö bei Rosengård verlängert. Damit werden wir Schreiberlinge uns wohl daran gewöhnen müssen, wenn er seine Pressekonferenzen in gebremstem Dänisch gibt, was das genaue Zitieren schwierig macht. Denn Schwedisch will Majgaard nicht sprechen.

Kaum jemand glaubt derzeit, dass Rosengård zu gefährden sein wird. Mit Marta, der vom Topkonkurrenten Eskilstuna abgeworbenen Gaelle Engamanouit (gerade zu Afrikas Fussballerin des Jahres gewählt) und Neuverpflichtungen wie Lieke Martens steht man erneut stark da. Die Kraftprobe mit Champions-League-Titelverteidiger 1.FFC Frankfurt wird man auf Augenhöhe bestreiten können, denn Frankfurt ist längst nicht mehr Messlatte in Deutschland und der Zug der Commerzbankler fuhr doch sehr gebremst in der Vorrunde der Bundesliga mit dem glücklichen Weiterkommen im Achtelfinale der UWCL gegen Lilleström.

Eskilstuna hat sich dennoch gezielt mit neuen schwedischen Spielerinnen verstärkt. Und dürfte auch 2016 wieder mitsprechen, trotz des Abgangs der Kamerunerin, trotz der Rücktritte vion Petra Larsson und Sofie Persson. 

Göteborg will jedes Jahr gross aufrüsten, startet durchaus spektakulär mit 2-3 Neuverpflichtungen, dann senkt sich der Winterschlaf über die westschwedische Hafenstadt. Nach Pauline Hammarlund kam dann nicht mehr unbedingt viel Neues. Ob das reicht fürs Mitreden wage ich zu bezweifeln.

In Piteå kann man leben, sicher, aber für viele ist es zu weit im Norden, zu klein und in Herbst und Winter zu kalt. Dass Hammarlund und auch Emilia Appelquist Rufen nach Süden gefolgt sind, ist sicher auch darauf zurückzuführen. Hammarlunds Freund lebt in Göteborg, Appelquist hat ihre Familie in Stockholm. Ob es jedoch bei den neuen Clubs ähnlich gut laufen wird, versehe ich mit einem kleinen Fragezeichen.

Djurgården braucht unbedingt noch Verstärkung in der Abwehr. Das wird die Achillesferse, wenn man da nicht nachlegt. Denn das gute zentrale Mittelfeld mit den Neuzugängen Katrin Schmidt und Appelquist sowie die aus Norwegen “heim”kommende Isländerin Gudbjörg Gunnarsdottir zwischen den Pfosten werden es allein nicht richten können und ob der in der zweiten Liga überaus erfolgreuche Sturm mit Madeleine Stegius und vor allem Mia Jalkerud genügend Erstligatore liefert, kann nur der Alltag zeigen.

Gar nichts hört man aus Kvarnsveden, das mit der Malawierin Tabitha Chawinga die Spielerin hat, auf die sehr viele neugierig sind. Aber konnte Chawinga noch Liga 3 und Liga 2 nacheinander aufmischen, wird das in Liga 1 ohne bessere Unterstützung schwierig werden. Die Reise nach oben könnte mit einer früh gebuchten Rückfahrkarte versehen sein.

Wer sich einen Überblick über die aktuelle Wechselbörse machen will, der kann das hier tun.

 

 

Linda bleibt in Vittsjö

15556805078_64ac72999d_kLinda Sällström bleibt in Vittsjö, die Entscheidung fiel schon vor einigen Wochen, nachdem die 27-Jährige Finnin doch immerhin Angebote aus der Bundesliga und man auch über einen Wechsel in der Damallsvenskan gemunkelt hatte.

Nach drei Kreuzbandrissen hat Linda es nicht zuletzt dank ihres unglaublich optimistischen Gemüts immer wieder geschafft zurückzukommen. Auch, als ich schon ernsthaft darüber nachdachte, nach Riss Nummer 3 nämlich, sie anzurufen und ihr zu sagen, sie möge sich das jetzt mal sehr gut überlegen mit dem Weitermachen.

Das haben sicher andere getan und sie hat dennoch wieder mit der Reha begonnen. Zu recht. Linda Sällström ist die Definition des schwedischen Wortes “glädjespridare”, sie verbreitet Freude. So kenne ich sie seit immerhin schon achteinhalb Jahren und noch gut erinnere ich mich an unsere erste Begegnung im Frühjahr, als wir draußen am Kristinebergs IP saßen. Das kleine, immer provisorisch aussehende “Clubhaus” war noch nicht abgebrannt und als wir uns unterhielten, liefen Ariane Hingst und Nadine Angerer an uns vorbei. “Glaub der kein Wort, die ist verrückt,” rief Natze mir über Linda warnend zu und aus dieser flapsigen Äußerung der Weltmeisterin der gerade 19-Jährigen gegenüber klang schon viel Sympathie, aber auch Respekt raus.

Djurgården ging allmählich finanziell die Puste aus und mit einem großen Pulk Spielerinnen verließ Linda Sällström Djurgården und ging zum Spitzenverein Linköpings FC. Dort kamen die Verletzungen. Aber auch die Weiterentwicklung zur Athletin, das war vorher. Nach einem Jahr in Linköping habe ich die inzwischen zweifache Fußballerin des Jahres dort besucht und mir fiel auf, um wie viel athletischer die pfeilschnelle Stürmerin geworden war. Da sah man das Resultat etlicher Trainingseinheiten an Geräten und Gewichten.

Schon damals überlegte sie, etwas für die Zeit nach dem Fußball zu machen und nahm den Medizinstudienplatz an, um ihn dann nach einem Tag an der Uni wieder abzusagen. Es ging damals einfach noch nicht, Fußball und Studium zu vereinbaren.

Sie wurde Fußballerin des Jahres in Finnland, wurde zum traditionellen Empfang und zur Party am Unabhängigkeitstag nach Tampere eingeladen vom finnischen Staatspräsidenten Sauli Niinistö. Kaufte sich ein Abendkleid, das ist ein Muss an einem solchen Abend und facebookte, dass sie nicht mehr atmen dürfe an diesem Abend, denn dann würde das Kleid platzen. Typisch, Linda!

Jeder Gast wird dem Präsidenten zugeführt an diesem Abend. Mir erzählte sie später, dass sie in diesem Moment so nervös war, dass sie nur stammeln konnte. Und dass sie völlig überrascht war, als der Präsident fragte, ob sie nach ihrer Verletzung jetzt wieder auf dem Weg der Besserung sei. dass er wusste, wer sie ist.

Die drei verdammten Kreuzbandjahre haben die Karriere der Linda Sällström erheblich behindert. Denn mit ihrer Schnelligkeit (weltweit dürfte sie zu den 50 schnellsten Spielerinnen zählen) und ihrer Schusstechnik hat sie zwei wesentliche Eigenschaften, um eine europäische Spitzenspielerin zu sein.

2015 heuerte sie also bei Vittsjö GIK an, einem Verein, der stabil in der Damallsvenskan angekommen ist, aber eher in der unteren Hälfte angesiedelt ist. Und das Wichtige: Sie blieb verschont von weiteren schweren Verletzungen.

Ende letzten Jahres habe ich mich mit Linda unterhalten.

Warst du zufrieden mit deiner Saison?

“Überhaupt nicht, ich hatte größere Erwartungen und Hoffnungen. Aber vielleicht war das nicht so realistisch zu glauben, dass alles großartig wird, wenn man drei Jahre weg war. Außerdem wurde meine ganze Vorsaison zerstört, hatte dann wohl auch nicht die besten Voraussetzungen. Aber das wichtigste Ziel war, regelmäßig zu spielen, in der nächsten Saison kann ich dann wieder lernen, richtig Fußball zu spielen.”

Du hast im Herbst wieder mit dem Medizinstudium angefangen, dieses Mal an der Universität Lund, die von Hässleholm ja nicht besonders weit weg ist. Warum ausgerechnet Medizin?

“Ich habe mich schon immer für Medizin interessiert und dafür, wie der Mensch funktioniert. Dass ich nach dem Fußball Ärztin werden möchte, war mir schon lange klar. Ich habe jetzt im Herbst angefangen. Die Professoren an der Uni sind sehr verständnisvoll, was meine Fußballkarriere angeht und wenn ich das erste Semester irgendwie schaffe, dann wird es klappen, denke ich. Dann nehme ich das zweite Semester gleich ein Urlaubssemester und mache dann im Herbst wieder weiter.”

“Ich bin auch Vittsjö dankbar, dass sie mir helfen, das zu kombinieren, denn so habe ich einen Plan B, falls das mit dem Fußball den Bach runtergeht.”

Für Växjö ist es nicht so gut gelaufen 2015. Oder siehst du das anders?

“Wir haben ein ganz gutes Frühjahr gespielt, der Herbst war dann wirklich schlecht. Wir hatten höhere Zielvorstellungen und auch einen guten Kader, aber es gab zu große Unterschiede zwischen unserem höchsten und niedrigsten Niveau. Wir haben Punkte gegen Topmannschaften gewonnen, aber dann streckenweise gar nichts gegen die geholt, gegen die wir hätten gewinnen müssen und dadurch Plätze verloren.”

Mit Jane Ross und Antonia Göransson haben zwei wichtige offensive Spielerinnen den Verein verlassen. Linda Sällström hält viel von ihrer finnischen Landsfrau Emmi Alanen, die aus Finnland kommt, jetzt aber von Umeå IK. Sie sei dort nicht so zur Entfaltung gekommen, so Linda, und habe deutlich mehr Potential. In der Nationalelf finden sich Alanen und Sällström immer öfter, was für Vittsjö viel bedeuten könnte.

Ende Februar / Anfang März spielt Schweden in der Olympia-Quali in Holland. Wer glaubst du, als neutrale Beobachterin, wird da den letzten Platz in Rio holen?

“Das kann jeder schaffen. Das sind alles gute Mannschaften, die gut genug sind, um bei Olympia mitzuspielen. Ich finde, dass Europa mehr Plätze haben sollte.”

 

Örebro rüstet auf

Es war auch dringend notwendig. Nachdem Hanna Folkesson unlängst durch ihren Berater mitteilen liess, dass sie ihren Vertrag nicht verlängert, und nachdem wir schon länger wissen, dass Elin Magnusson, Sanna Talonen und Susanne Lehtinen ihre Karrieren beenden und isa Dahlkvist schon im letzten Drittel zu PSG nach Frankreich enteilte, sah es lange so aus, als solle sich KIF Örebro doch Richtung untere Tabellenhälfte bewegen.

Mit dem neuen Clubdirektor Anders Nilsson, einem ehemaligen Bloggerkollegen und Journalisten, der aber auch schon bei Hammarby und Djurgården als Assistenztrainer ausgeholfen hat, kommen nun auch die in Schweden nicht unbekannte Kanadierin Melissa Tancredi (34, Zukunftsperspektiven?, Kosten/Nutzenaufwand?), die Isländerin Anna Björk Kristjánsdóttir (26) und die Mexikanerin Veronica Perez (27). Tancredi ist bekanntermassen Stürmerin, Perez tritt im Mittelfeld an und Anna Björk ist Abwehrspielerin.

2016

Das neue Jahr hat begonnen und ich wünsche allen Lesern vor allem Gesundheit und dann auch schöne Fussballerlebnisse, wo auch immer ihr euch befinden mögt.

Es ist ruhig und auch Spielerinnen sind derzeit schwer zu erreichen. Versucht habe ich es bei der einen oder anderen und ich hoffe, in den kommenden Wochen bis zum ernsthaften Beginn der Vorsaison (= wenn es auch die ersten Trainingsspiele gibt) das eine oder andere Kurzinterview hier liefern zu können.

Aber natürlich gibt es ein paar Nachrichten:

  • Kosovare Asllani ist jetzt auch offiziell von ihrem Verein PSG (auch auf ihren Wunsch) aus dem Vertrag entlassen worden. Das gilt auch für die Amerikanerin Lindsey Horan, bei der mit Portland Thorns die nächste Clubadresse schon feststeht. Asllani hat sich nach Angaben ihres Beraters noch nicht enschieden. Es gäbe haufenweise Angebote und das habe noch Zeit, verlautet es aus dem Umfeld der schwedischen Nationalspielerin.
  • Hanna Folkesson (KIF Örebro), bei der WM 2015 in Kanada aufgrund ihres zuvor erlittenen Kreuzbandrisses schmerzlich vermisste zentrale Mittelfeldspielerin, wird ihren Vertrag in Örebro nicht verlängern. Örebro hatte ihr das angeboten, aber Folkesson und Berater haben das abgelehnt. Wohin die 27-Jährige geht, steht noch nicht fest. Kurios: Sie hat nicht ein einziges Pflichtspiel während ihrer Zeit in Örebro absolviert. KIF steht mit ziemlich leeren Händen da, denn nach den Rücktritten von Elin Magnusson, Sanna Talonen und Susanna Lehtinen wird nun auch Folkesson fehlen und die nigerianische Klassestürmerin Sarah Michael wird aufgrund ihrer Reha von einem Kreuzbandriss erst nach den olympischen Spielen in Brasilien wieder dabei sein können.
  • Nachdem Ella Masar bereits als Neuverpflichtung für den FC Rosengård bekanntgegeben wurde und Ehefrau Erin McLeod schon vom Umzug des Paares nach Schweden getweetet hatte, schien es allenm nur noch eine Frage der Zeit, bis McLeod auch offiziell von Sportchefin Therese Sjögran vorgestellt werden würde. Aber nun hat sich McLeod vor Weihnachten in einem Länderspiel gegen Brasilien ausgerechnet bei einem Zusammenprall mit ihrer angedachten künftigen Mannschaftskameradin Marta verletzt und fällt wenigstens vier Wochen aus. Rosengård, so heisst es, sucht nach Alternativen und steht in ständigem Kontakt mit den Ärzten der bald 33-Jährigen Kanadierin.

“Gugga” kommt nach Hause

Nach dem Abstieg Djurgårdens in der Saison 2012 verliess die damals 27-Jährige Isländerin Gudbjörg Gunnarsdottir Stockholm und versuchte ihr Glück zunächst beim norwegischen Aufsteiger Avaldsnes IL bevor Bernd Schröder sie dann zu Turbine Potsdam holte.

Die Tage beim mehrfachen deutschen Meister verliefen am Ende nicht so, wie “Gugga” sich das gewünscht hätte und schon nach einem halben Jahr gab es einen abermaligen Wechsel zum norwegischen Spitzenclub Lilleström. Mit dem wurde die Isländerin dann zwei Mal Landesmeisterin und war mit diesem Team sehr nah dran in einem dramatischen Achtelfinale in der Champions League den Titelverteidiger 1.FFC Frankfurt aus dem Pokal zu werfen.

Lilleström teilte dann vor wenigen Wochen mit, dass man sparen müsse und Gudbjörg Gunnarsdottir war eines der ersten Opfer.

Heute gab der Aufsteiger Djurgården bekannt, dass die nunmehr 30-Jährige 2016 wieder im Trikot des Stockholmer Traditionsvereins auflaufen werde. Das kommt alles andere als unerwartet, auch wenn man sich jetzt fragen wird, was denn Susanne Nilsson machen wird, die serbische Nationaltorhüterin, mit der Djurgården letztes Jahr als Zweiter der Elitettan den Aufstieg schaffte.

Schjelderup die siebte Neue

Die 27-Jährige norwegische Nationalspielerin Ingrid Schjelderup (spielte 2010-12 in Linköping) ist Vizemeister Eskilstuna Uniteds siebte Neuverpflichtung für die Saison 2016.

Damit reagierte der Verein abermals auf das Karriereende von Petra Larsson und die Karriepause (?) von Sofie Persson.

Mit einem inzwischen sehr ansehnlichen Kader auf dem Papier (seit Wolfsburg am Samstag die Bundesligasaison 2015/16 wohl endgültig vergeigt hat – Nachdem ich ihnen wegen der vielen prominenten Neuzugänge eine klare Favoritenrolle angedichtet hatte, bin ich jetzt vorsichtig…) scheint man in der Großstadt im Osten des Landes tatsächlich auch langfristig dem FC Rosengård Konkurrenz machen zu wollen.

Schmidt bleibt in Stockholm und Eskilstuna setzt auf Schwedinnen

a_132_3728

Katrin Schmidt tauscht das weisse Trikot von Hammarby gegen das dunkelblaue von Djurgården (Foto: Anders Henrikson)

In der vergehenden Woche :) hat sich auf dem Transfermarkt in Schweden doch noch einiges getan.

Nicht unerwartet bleibt Katrin Schmidt, wohl vor allem aus privaten und beruflichen Gründen in Stockholm und schliesst sich Aufsteiger Djurgården an. Sportlich gesehen hätte ich der 29-Jährugen eher den Wechsel zu einem Topclub empfohlen, denn sie ist eine der Topmittelfeldspielerinnen der Liga. Nun wird sie ein zweites Mal, nach dem Jahr in Hammarby, gegen den Abstieg spielen und so wie es bislang aussieht, eher unterhalb der gestrichelten Linie landen.

Aber Frauenfussball ist zwar ein professioneller Sport, aber nach der Profizeit gibt es nur für wenige die Gelegenheit sich mithilfe des Erspielten zur Ruhe zu setzen.

Eskilstuna United setzt weiterhin auf die Verpflichtung junger schwedischer Talente. U19-Mannschaftskapitänin und Europameisterin Natalie Björn verlässt AIK und hat für zwei Jahre in der eineinhalb Stunden westlich von Stockholm gelegenen 65.000-Einwohnerstadt unterschrieben. Welche Position Björn dort spielen soll, wird interessant zu sehen sein, denn Björn ist von Haus aus Abwehrspielerin, kann da aber eigentlich alle Positionen. In Eskilstuna spielt man mit Dreierkette und alle Positionen sind eigentlich fest besetzt. Möglich wäre ein Einsatz auf der linken Seite als Ersatz für die in Pension gegangene Sara Thunebro.

Von Chelsea Ladies in London wechselt die 20-Jährige Marija Banusic ebenfalls nach Eskilstuna. Technisch gesehen das grösste Angriffstalent in Schweden hat sie aber bislang weder in Kristianstad noch in London den Durchbruch geschafft, ist aber dennoch im Umfeld von Pia Sundhages Kader. Vielleicht schafft es ja Eskilstuna-Coach Viktor Eriksson Banusic den nötigen Schliff zu geben. Bislang scheint ihr grosses Talent leider auch eine grosse Belastung zu sein.

Zwei weitere Spielerinnen verlassen Absteiger AIK. Die Finnin Maija Saari geht nach dem aktuellen Abstieg nicht wieder nach Mallbacken wie schon 2013, sondern schliesst sich dem norwegischen Topclub Stabæk an, wo richtig, ein gewisser Öjvind Eide Trainer ist, um den es nach dem plötzlichen Ende der Affäre um die angeblichen sexuellen Belästigungen von Spielerinnen sehr still geworden ist. Friede, Freude, Eierkuchen und Schwamm drüber in Oslo.

Und ein weiteres Dauertalent wechselt den Verein. Sarah Storck, mit einer Vergangenheit bei Bälinge, LdB FC Malmö, geht nun von AIK zum Zweitligisten Östersunds DFF, der offenbar Anstrengungen untenehmen will, sich nach oben zu spielen.

Emilia Appelqvist zu Djurgården

a_96_9239

Emelia Appelqvist (Foto: Anders Henrikson)

 

Nachdem sich die 25-Jährige Emilia Appelqvist in Piteå zur Nationalspielerin gemausert hat und mit den Nordlichtern der Liga einen sensationellen dritten Platz belegte, zieht es sie nun wieder zurück in die Hauptstadt.

 

Appelquist unterschrieb einen Vertrag mit Aufsteiger Djurgården, der die Schwedin gerne mit Katrin Schmidt von Absteiger Hammarby im Mittelfeld auflaufen lassen würde. Aber Schmidt ist auch bei Vizemeister Eskilstuna im Gespräch. Esklilstuna United hat dringen Mittelfeldbedarf, da sowohl Petra Larsson wie auch Sofie Persson die Fussballschuhe an den Nagel gehangen haben.

Kosovare Asllani verlässt PSG?

Nach drei Jahren beim fransösischen Topclub Paris St. Germains (PSG) ist wohl bald Schluss für die 26-Jährige schwedische Nationalspielerin Kosovare Asllani. 

Sie wird den Verein wohl bereits zum Jahreswechsel verlassen und ihren laufenden Vertrag kündigen.

“Es ist nicht undenkbar, dass sie in einer anderen Mannschaft spielen wird, wenn das Transferfenster im Januar aufgeht,.” sagte Asllanis Berater Arash Bayat der Zeitung Expressen.

Asllani hatte ein hartes zweites Halbjahr 2015. Sie liess ein Trainingslager der Nationalmannschaft aus, wurde deshalb schon gerüchteweise aus der Nationalmannschaft geschrieben wegen eines angeblichen Disputs mit Pia Sundhage. Asllani verwahrte sich gegen die Gerüchte und erzählte, dass ein naher Familienangehöriger an Krebs erkrankt sei, weshalb sie der Nationalelf fernblieb.

Die Gründe, warum die Schwedin PSG verlassen will, sollen rein fussballerischer Natur sein. Sie hat wohl auch im Herbst nicht so viel gespielt, in der Spitze setzt Trainer Farid Benstiti vor allem auf Anja Mittag und die wiedererstarkte Brasilianeruin Cristiane. Lindsey Horan wird den Verein ebenfalls Richtung USA verlassen.

Eine Rückkehr nach Schweden soll es aber laut Bayat im Falle des Falles nicht geben.

 

Talonen und Lehtinen hören auf

Bei KIF Örebro steht ein Generationswechsel an. Sanna Talonen Torstensson und Susanna Lehtinen hängen ebenfalls die Fußballschuhe an den berühmten Nagel. Nach Elin Magnusson machen nun also auch die beiden finnischen Nationalspielerinnen Schluss, die beide etliche Jahre im Verein gespielt haben.

Aus Malmö verlautet, surprise, surprise, dass man sich mit der 29-Jährigen Ella Masar verstärkt habe. Ein weiteres Zeichen für das engagierte Fördern des einheimischen Nachwuchses, dass man nun die vierte Ausländerin als Neuzugang präsentiert. Ehefrau Erin McLeod wird als Nummer fünf wohl bald folgen.

Silly Season

Arbeits- und reisebedingt komme ich derzeit nur selten dazu, das Blog mit den Neuigkeiten aus Schweden zu füttern. Da nutze ich gerne die Gelegenheit, an diesem Samstagmorgen auf dem Flughafen von Riga ein paar Zeilen zu schreiben.

Antonia Göransson, den deutschen Fans aus Potsdam bekannt, verlässt Schweden und konkret ihren letzten Verein Vittsjö GIK wieder einmal und schliesst sich in der kommenden NWSL-Saison den Seattle Reign an, wird also Teamkameradin von Hope Solo. Dahin geht übrigens überraschenderweise auch Manon Melis, die vor wenigen Wochen ankündigte Schweden Richtung Niederlande zu verlassen, um näher bei ihrem Freund zu sein…

Bleiben wir bei den Niederländerinnen. Danielle van de Donk verlässt Göteborg Richtung London und Arsenal Ladies während sich Ex-Duisburgerin Lieke Martens ebenfalls wegbewegt aus der westschwedischen Metropole und dem Meister FC Rosengård anschliessen wird. Eine weitere Ausländerin in dem Club, der im Sommer noch auf einheimische Talente setzen wollte. So schnell ändern sich die Strategien.

Petra Larsson, die robuste und kampfstarke Mittelfeldspielerin, die zuletzt Eskilstuna mit zur Vizemeisterschaft führte und aufgrund stets guter Leistungen gar von Pia Sundhage berücksichtigt wurde, teilte mit, dass sie mit 27 Jahren die Fussballschuhe an den Nagel hängen wird.

Eskilstuna hat aber schon vorige Woche mit der Trippelverpflichtung von Petra Andersson, Mimmi Larsson und Emma Jansson gezeigt, dass man hier wirklich auf schwedische Spielerinnen setzen will. Alle drei Spielerinnen gehören zur Elite des Nachwuchses in Schweden.

Während Kirsten van de Ven und Line Röddik Hansen Meister Rosengård mit noch unbekanntem Ziel verlassen, hat Anita Asante um ein weiteres Jahr verlängert. Obwohl die Engländerin aus der Nationalmannschaft geflogen ist, gehört sie zu den vielseitigsten Spielerinnen der Liga und ist auf allen Abwehrpositionen sowie im zentralen Mittelfeld einsetzbar. Rosengård hat das verstanden, Englands Erfolgstrainer Mark Sampson nicht.

Nachdem Erfolgstorhüterin Jennifer Falk das eben gerettete Mallbacken Richtung Göteborg verlässt, nimmt man gemeinhin an, dass die Linköping verlassende Amerikanerin Katie Fraine wohl zurück zum Abstiegskandidaten kehren wird. Die Gründe dürften vor allem privater Natur sein, Fraines Freund lebt in der Gegend.

Zum Schluss noch die Nachricht, dass Vittsjös finnische Rakete Linda Sällström ihren Vertrag nun doch um ein Jahr verlängert hat. Die 27-Jährige Finnin studiert seit diesem Jahr Medizin in Skåne und hat es nicht weit vom Trainingsplatz zum Hörsaal.

 

Und auch Elin hört auf

ElinElin Magnusson (33) ist international nicht so bekannt wie Sara Thunebro, deren Rücktritt gestern bekannt wurde. Heute Abend bestreitet die Mannschaftskapitänin von KIF Örebro ihr letztes Heimspiel in der Behrn Arena gegen Paris Saint-Germains (PSG) im Achtelfinale der Champions League.

“Ich spiele mit Schmerztabletten und gerade letzte Nacht hatte ich Ruheschmerzen die ganze Nacht hindurch,” sagte Magnusson schon Mitte Oktober dem Lokalfernsehen in ihrer Landschaft Närke. “In meiner Krankenakte steht, dass es unmöglich ist, zu sagen, ob mein Fuß wieder so gesund wird, dass es mir möglich ist, weiterhin Fußball auf Topniveau zu spielen.”

Damit wies Magnusson auf das Ergebnis einer Operation aus dem Dezember 2014 hin. “Ich will nicht mit diesen Schmerzen weiterspielen und nächstes Jahr um einen fünften Platz kämpfen,” sagte Elin Magnusson, ein Muster an Vereinstreue und ungeheuer wichtig für den größten Vereinserfolg, als KIF Örebro 2014 überraschend Vizemeister wurde und sich für die diesjährige Ausgabe der Champions League qualifizierte.

Auf der Homepage des Vereins wird heute angemerkt, dass das Spiel gegen Anja Mittag und Co. heute Abend Magnussons und Trainer Richard Ohlssons letztes Heimspiel sei.