Göteborg will Tyresö kopieren


Der Netzwerkgedanke, den Zampano Hans Löfgren in Tyresö etablierte, mit dem er im Schneeballsystem immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen, am Ende dann auch große um sich scharte, um aus dem Viertligisten Tyresö den amtierenden schwedischen Meister zu machen, der jetzt nach den Sternen der Champions League greifen will, das Netzwerk ist der Schlüssel des Erfolgs gewesen. Kombiniert mit dem umtriebigen Ehrgeiz des Unternehmers, aus dem Vorortverein, in dem seine Tochter spielte, die beste Mannschaft Europas zu machen.

In Göteborg wollen sie das jetzt nachmachen, schreibt die Internetseite Idrottens Affärer (etwa: Die Geschäfte des Sports). Peter Schramm arbeitet seit Februar für den Verein und offenbar will er ähnliche Strukturen an der Westküste etablieren. Ein Netzwerk aus Unternehmen aus verschiedenen Branchen, das mit dem Verein als der Spinne im Netz beginnt, Geschäftsbeziehungen untereinander zu etablieren.

Schramm allerdings fängt gar nicht erst beim Blumenladen im Einkaufszentrum und dem Fotostudio auf dem Marktplatz an, er will hauptsächlich große Unternehmen engagieren, die einen Umsatz von mindestens 6 Millionen Euro machen.

„Bislang haben wir grünes Licht von 20 Unternehmen bekommen. Unter denen befinden sich fünf gegenwärtige Sponsoren, die zwischen 50 und 500.000 Kronen pro Saison geben. Aber wir haben also 15 weitere Unternehmen, die zu uns kommen wollen.,“ so Schramm zu der Internetseite.

Fußball und Kopparberg/Göteborgs FC wird dabei nur zu einem Vehikel für Geschäftsbeziehungen. Genauso arbeitet Löfgren in Tyresö. Der aber weiß, dass letztlich der sportliche Erfolg und immer neue Ziele auch sein Firmennetzwerk am Leben erhalten und motivieren.

Leider, so Schramm, finden die meisten Spiele am Wochenende statt. Für Netzwerktreffen wäre es Donnerstagabend viel besser. Auch Speeddating zwischen Unternehmen soll es geben, genauso wie in Tyresö.

„20 Unternehmen, das wollen wir 2014 auf 40 verdoppeln“, so Schramm weiter. „Heute haben wir einen Umsatz von rund 1,1 Millionen Euro im Verein, bedeutend weniger als Tyresö und Malmö, aber wir wollen alles tun, um den Abstand zu verringern.“

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