Ingrid Hjelmseth holt den Goldball


Ingrid Hjelmseth beim Abschlusstraining vor dem EM-Finale in Solna

Ingrid Hjelmseth beim Abschlusstraining vor dem EM-Finale in Solna

Im 8.600 Zuschauer fassenden Oslo Spektrum fand gestern Abend die Gala der Sportler des Jahres 2013 in Norwegen statt.

Nicht unerwartet gewann die Frauenfußballnationalmannschaft Norwegens, die im Juli 2013 bei der EM in Schweden lediglich gegen Deutschland im Finale 0:1 verloren hatte, den Titel Mannschaft des Jahres.

„Das ist etwas ganz Großes,“ sagte Mannschaftskapitänin Ingvild Stensland. „Wir waren mit einigen anderen Topteams nominiert, demzufolge sind wir sehr dankbar und sehr stolz.“

„Es ist unbeschreiblich, hier zu stehen, was ein Beweis dafür ist, dass wir etwas geschafft haben. Wir haben EM-Silber im Sommer geholt und viele Herzen gewonnen. Nachdem wir ein paar Jahre etwas unter Wert geblieben sind, sind wir zur Spitze zurückgekehrt. Das ist umso beeindruckender, als dass das Niveau des Frauenfußballs gestiegen ist. Ich denke, wir haben uns das verdient,“ so Stensland weiter.

Auch Caroline Graham Hansen (Tyresö FF) war nominiert in der Kategorie „Newcomer des Jahres“, hier ging aber der Preis an den Biathleten Johannes Thingnes Bø.

Erfolgstrainer Evan Pellerud war als Trainer des Jahres aufgestellt, auch hier räumte Biathlon mit Egil Gjelland den Titel ab.

In Norwegen wird der Titel Fußballer des Jahres nicht an die beste Frau und den besten Mann verliehen, sondern nur an eine/n Spieler/in. Die Trophäe, den „Goldball“ holte sich die Torfrau Norwegens Ingrid Hjelmseth.

Die 33-Jährige siegte gegen Solveig Gulbrandsen, Caroline Graham Hansen sowie die Männer Tom Høgli und Stefan Johansen.

„Dieser Abend war wirklich fantastisch,“ so Ingrid Hjelmseth. „Ich war in dieser Kategorie und bei der Mannschaft des Jahres nominiert, hab also ganz gut abgeschnitten. Es war aber nicht erwartet. Die Saison ist toll gelaufen mit Meisterschaft und Pokal für Stabæk und EM-Silber für die Nationalmannschaft. Auch wenn es das Beste war, den Titel Mannschaft des Jahres zu gewinnen, so ist das hier doch das Größte, was man als Einzelspielerin erreichen kann. Ich bedanke mich. Es ist toll, in einer so großen Konkurrenz gewonnen zu haben. Es ist wahnsinnig motivierend, für all die Arbeit, die man macht, geehrt zu werden. Als Mannschaftsspielerin gewinnt man sehr selten allein. Ich möchte mich bei allen Mitspielerinnen und den Serviceteams bei Stabæk und der Nationalmannschaft bedanken. Das ist unglaublich groß.“ so Hjelmseth auf der Bühne von Osl Spektrum gestern Abend.

 

 

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