Pia Sundhage im Gespräch

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Pia Sundhage (rechts) und Assistenztrainerin Lillie Persson

Mehrere tausend Menschen bereiteten den schwedischen Medaillengewinnern der Olympischen Spiele gestern Abend in Stockholm einen tollen Empfang. Trotz grauem Himmel und anhaltendem Regen. Sarah Sjöström hieß die schwedische Olympiakönigin, die Schwimmerin hatte je eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille gewonnen.

Im Mittelpunkt stand dennoch die schwedische Nationalmannschaft, die den größten Erfolg nach dem Erreichen des WM-Finales von 2003 feierte. Pia Sundhage sang eine Strophe des Bob Dylan Klassikers „The Times They Are A-Changin'“ a cappella und begeisterte das Publikum, Lisa Dahlkvist berichtete über ihre beiden jeweils entscheidenden Elfmeter gegen die USA und Brasilien.

Anschließend gab es eine kleine Mixed Zone und Gelegenheit, mit Pia Sundhage ein paar Worte zu wechseln:

Pia, herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der Silbermedaille! Es war ein Turnier, in dem ihr mit sehr unterschiedlichen Spielweisen agiert habt. Kannst du uns ein wenig durch den Verlauf der Olympiade führen?

„Ich denke, dass wir aus den Fehlern der WM gelernt haben. Am Anfang spielten wir gegen eine afrikanische Mannschaft und wir holten diese drei Punkte. Das war sehr wichtig, wie wir das hantiert haben. Das Spiel war so lala, denke ich, aber es war nicht so, dass wir in Gefahr gerieten. Dann spielten wir gegen Brasilien und ich bin am meisten stol darauf, wie die Spielerinnen mit der Niederlage umgegangen sind. Die (Brasilianerinnen) bekamen zwei schnelle Tore in der 21. und 24. Minute glaube ich. Es gab eine hohe Niederlage und wir machten in der Halbzeit eine Veränderung, die sehr wichtig war. Diese Veränderung haben wir dann im China-Spiel übernommen. und weil wir bei Unentschieden weiterkommen spielen wir so wie wir spielen.
Dabei meine ich natürlich das Abwehrverhalten. China ist eine technische Mannschaft, dass von Raum zu Raum spielt und wir ließen praktisch keine Torchancen zu. Dann machten wir auf dieselbe Weise weiter, aber gegen eine völlig andere Mannschaft, die USA. Sie landeten nicht ganz unerwartet in einer sehr stressigen Situation, kontrollierten das Angriffsspiel, hatten aber wenig Torchancen. Dass wir dann anch Elfmetern gewonnen haben, beweist die mentale Stärke, die dieses Team hat. Das baut auf zwei Dingen auf: Wir haben einerseits gute Ergebnisse gehabt. Ob wir nun gegen gute oder weniger gute Mannschaften gespielt haben, wir haben gewonnen. Das nimmt man mit und es baut sich einfach weiter auf. Darüber hinaus haben wir lange und oft zu Null gespielt. Wenn man dann schließlich in einer Situation landet, in der es darauf ankommt, am besten zu sein, wenn es darauf ankommt, dann zeigen unsere Spielerinnen, dass sie dann am besten sind, wenn es darauf ankommt. So war das am Ende gegen die USA. Und das nahmen wir mit ins Brasilien-Spiel . Ich finde, dass wir im Finale unser vielleicht bestes Spiel im Turnier gemacht haben. Auf dem ganzen Weg dahin hat es immer Änderungen gegeben.“

Dann wart ihr im Finale gegen Deutschland und wir glaubten alle, dass wir dieselbe Defensivtaktik sehen würden wie gegen die USA und gegen Brasilien. Aber schon die Aufstellung eine Stunde vorher mit Jakobsson und Schough anstatt von Appelqvist und Blackstenius deutete auf etwas anderes hin?

„Nein, der Gedanke war schon, dass wir ein enges Defensivspiel spielen wollten von relativ weit hinten. Wir haben über entlastende Räume gesprochen und dass wir mit mehreren Spielerinnen in Offensivsituationen kommen wollten. Wir wussten, dass wir Konterchancen bekommen und wir hatten Chancen. Leider laufen wir ins Abseits und darüber hinaus wird der Ball manchmal zu spät gespielt. Zusammengefasst glaube ich, dass wir kraftvoll und klug gespielt haben. Ich finde, in der Offensive gibt es einiges. Aber ein Finale zu erreichen mit einer Truppe, die letztes Jahr noch ausgezählt war, ich denke das kann sich sehen lassen.

Ich habe vor dem Turnier mit Emilia Appelquist und Sofia Jakobsson gesprochen und beide haben von sich aus den Gedanken an Revanche für das schlechte Abschneiden 2015 angesprochen. Wurde das kultiviert?

„Naja, erst mal hatten wir hier gesunde Spielerinnen, bis sich Fridolina Rolfö verletzte, was mir für sie sehr leid tat. Aber ich finde, dass die Verletztenliste voriges Jahr wesentlich schlimmer war.“

Heute ist zu lesen, dass Pia Sundhage noch nicht gefragt wurde, ob sie weitermachen würde. Der Fußballverband kündigte aber Gespräche mit Pia an. Vieles deutet nun auf eine Fortsetzung hin. Man wird kaum jemanden finden, der mehr Begeisterung für den Fußball hat und eine Mannschaft ähnlich motivieren kann. Dem Publikum gestern sagte sie noch „Es ist unglaublich hier zu sein. Als ich anfing, Fußball zu spielen, musste ich mich Pelle (männlicher Vorname) nennen, weil Mädchen nicht spielen durften. Jetzt stehe ich hier als Pia mit dieser tollen Mannschaft vor einem Riesenpublikum.“ Pia Sundhage ist angekommen.

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Kungsträdgården morgen Abend

Pia Sundhage und ihre Truppe werden in wenigen Stunden Brasilien verlassen und sich auf den Weg nach Schweden machen.

Gegen 17.00 Uhr soll die Maschine auf dem Stockholmer Flughafen Arlanda landen und dann wird das Team mit einem Bus in die Innenstadt gebracht, wo die Silbermedaillengewinner im zentral gelegenen Park Kungsträdgården mit fast allen anderen Medaillengewinnern und den Menschen in Stockholm feiern wollen.

ffschweden wird dabei sein und ich werde mich bemühen die eine und vielleicht andere Nationalspielerin vor das Mikrofon zu bekommen. Mehr am späten Sonntagabend.

Stillstand

Deutschland hat es wieder mal geschafft. 2:1 gegen Schweden. Goldmedaille. Alles richtig gemacht. Silvia Neid hat ihr Team zum Gold geführt.

Hat sie?

Wir haben in diesem Turnier die schwächste deustche Mannschaft seit dem vorigen Jahrtausend gesehen. Ins Finale gerumpelt mit einem Late-Minute-Ausgleich gegen Australien und zwei Spielen gegen Kanada, von denen man das am Ende wichtigere gewann und das andere verlor. Noch vor fünf Jahren hat Deutschland Kanada locker an die Wand gespielt. Jetzt ist John Herdmans Truppe ebenbürtig. Weil Kanada sich entwickelt hat und Deutschland eben nicht. Keinen Schritt.

Pia Sundhage hat im Finale völlig anders gespielt als im Viertel- und Halbfinale. Statt ausgeprägter Defensivtaktik, die erfolgsführend war und eine Sicherheit im Team schuf, in der jeder für jeden kämpfte, veränderte sie auf zwei Positionen. Raus mit der überragend im Mittelfeld defensiv arbeitenden Emilia Appelqvist und rein mit Olivia Schough. Raus mit der brandgefährlichen Targetstürmerin Stina Blackstenius und rein mit Sofia Jakobsson. Und Schweden spielte offensiv. Ich habe den ZDF-Stream gesehen und Reporterin Claudia Neumann sprach die ganzen 90 Minuten über von der schwedischen Defensivtaktik. Das hatte sie sicher irgendwo gelesen, aber nicht verstanden, dass Schwedem im Olympiafinale sehr offensiv spielte. Das nervte.

Leider gehört Olivia Schough nicht in die Startformation eines olympischen Finales. Sie verlor Zweikämpfe und sie versemmelte wenigstens zwei hoichkarätige Chancen, die Blackstenius oder Pauline Hammarlund versenkt hätten. Zwar kamen beide Spielerinnen rein, als Schweden alles riskieren musste, aber wenn man gegen Deutschland 0-2 zurückliegt, ist es vorbei. Blackstenius erzielte nach Assist von – Schough (Olivias beste Szene) den Anschlusstreffer, mehr kam nicht.

Und so versiebte Schweden seine größte Chance auf einen großen Titel seit 13 Jahren. Es wird leider wieder 13 Jahre dauern oder länger, bis diese Chance wieder kommt.

Stillstand im Frauenfußball. Schon die WM 2015 war eine Enttäuschung. Bei Olympia hat Frankreich wieder einmal versagt, Japan sich erst gar nicht qualifiziert. Australien spielte schön, scheiterte im Elfmeterschießen an Brasilien. Schweden räumte die USA aus dem Weg, gegen die Deutschland (sorry) nie gewonnen hätte. Der deutsche Frauenfußball ist derzeit nicht gut. Was? Das Gold!!!???? Nein, guten Fußball spielt Deutschland nicht mehr. Schon lange nicht mehr. Ich sehne mich an solchen Abenden, die dann mit dem größtmöglichen Erfolg enden trotzdem nach Spielerinnen wie Renate Lingohr, Birgit Prinz und Inka Grings zurück. Nadine Kessler!!!! Ach je. Es ist schade, dass der Stillstand regiert und dennoch zum Nonplusultra erhoben wird.

Ich gönne es allen Spielerinnen, aber leider wird Steffi Jones Erbe schwer. Ich hatte auf einen Neuanfang gehofft, jetzt wird ihr nahegelegt werden, alles so zu machen wie Silvia Neid, die in den letzten Jahren ihrer Amtszeit ohne erkennbare Spielidee einen kraftvollen Fußball spielen ließ, der dem der deutschen Herren der 1980er Jahre ähnelt. Ich würde mir eine Entwicklung hin zu modernem Fußball wünschen. Technik, Kombinationen, Ballbesitz. Jogi Löw hat das vorgemacht, der Frauenfußball sollte in diese Richtung geführt werden. Wie Frankreich, nur eben, dass man damit gewinnt. Oder aber entnimmt man dem französischen Beispiel, dass man mit diesem Fußball nicht gewinnen kann?

Schweden hat verloren. Silbermedaillen werden Verlierern umgehangen. Natürlich war das im ganzen Turnier eine tolle Leistung. Aber heute Nacht ist man Verlierer. Die Chance, das übermächtige Deutschland zu schlagen, war selten so groß wie heute Abend. Leider hat sich Pia verzockt. Schweden hätte mit derselben Elf wie gegen Brasilien spielen müssen, wesentlich defensiver und nicht so offensiv (schauen Sie sich das noch mal an, Frau Neumann) wie heute.

Schweden kann es packen

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Vor einigen Wochen sprach ich mit Emilia Appelqvist. Heute hat sie mindestens eine Silbermedaille sicher.

Es ist nicht mein Fußball. „Den Bus parken“ wie man hierzulande sagt. Aber nach dem 1:5 gegen Brasilien hat Pia Sundhage die Taktik gewechselt. Gegen stärkere Gegner spielt Schweden seitdem die Taktik, die das Team im Grunde auch schon in der Olympia-Quali im Frühjahr erfolgreich begonnen hat zu entwickeln. Zwei kompakte Viererketten und heute mit Stina Blackstenius eine gefährliche Targetstürmerin vorne. Lotta Schelin spielte überwiegend zweite linke Außenverteidigerin in der zweiten Viererkette.

Brasilien hatte in der ersten Halbzeit 71% Ballbesitz, aber die Schwedinnen kämpften und droschen den Ball weg und waren eine unüberwindliche Wand. Ein doppelter Catenaccio.

Schon 2008 in Peking hatte Pia Sundhage diese Taktik gegen die Brasilianerinnen im olympischen Finale gefahren und mit 1:0 gewonnen. Hope Solo erinnerte vor kurzem daran, stinksauer, dass die Schwedinnen nun dieselbe Taktik anwandten. Sie hätten gespielt wie Feiglinge, sagte Solo. Sundhage erwiderte, darauf angesprochen: „Ich pfeife drauf, was sie sagt. Ich fahre nach Rio und sie fährt nach Hause.“

Nach vier Jahren ist Pia Sundhage doch angekommen. Damit hatte kaum noch jemand gerechnet. Sie kam als Erlöserin nach dem netten und soliden, aber biederen Thomas Dennerby. Sie kam mit Temperament und Charisma. Und änderte dann noch fast gar nichts. Sie hielt an manchen Spielerinnen fest und ließ große neue Talente nicht nachrücken. Oft schrieb ich, dass sie endlich der jungen Generation eine Chance geben müsse. Das schrieben auch andere, sie hörte natürlich nicht auf uns, sie machte ihr Ding und dann kamen auf einmal doch viele junge Spielerinnen nach. Magdalena Eriksson, Fridolina Rolfö, Stina Blackstenius, Jonna Andersson sind da zu nennen.

Sie hielt an Hedvig Lindahl fest, und musste dafür Sofia Lundgren opfern, denn Lindahl will keine unmittelbare Konkurrenz um den Torwartposten. Heute überragte Lindahl, war der sichere Rückhalt und hielt zwei Elfmeter.

Ich habe mit Emilia Appelqvist und Sofia Jakobsson gesprochen, die jetzt die olympische Silbermedaille sicher haben und Gold wollen. Beide sagten mir, dass man Revanche wolle für die WM 2015. Diese Enttäuschung, in Kanada so sang- und klanglos ausgeschieden zu sein, gegen Deutschland mit 1:4, sitzt tief. Aber ich vermute, dass die Mannschaft gerade das jetzt auch nutzt, um sich positiv daraus zu erheben.

Nach dem 3:0 gegen Japan in Kalmar schrieb ich, dass Schweden mit der stärksten Truppe seit 2003 in ein Turnier gehe. Im Turnier dann spielten sie holprig gegen Südafrika (1:0), schwach gegen Brasilien, das entfesselt aufspielte (1:5) und kühl kalkulierend gegen China (0:0), wissend, dass man wenigstens Dritter wird und damit weiterkommt.

Gegen die USA und Brasilien gab es unattraktiven Fußball, aber am Ende Erfolge. Die aus einer sehr starken Mannschaftsleistung resultierten. 240 Minuten lang kämpften die Schwedinnen mit einem Hunger, einem Siegeswillen und hielten sich sklavisch an die ausgegebene Taktik. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Ich bin gespannt, was der Strategin Silvia Neid einfällt, um den schwedischen Catenaccio zu knacken. Überrascht wäre ich nicht, wenn Schweden am Freitag den größten Erfolg seiner Fußballgeschichte feiern sollte. Schaffen sie das mit oder ohne Elfmeter, dann haben sie es auch verdient.

Schweden schlägt Welt- und Olympiasieger USA

Zehn Minuten vor dem Ende des Spiels gegen China sagte Pia Sundhage zu ihrer Kapitänin Caroline Seger, dass sie mit dem 0:0 zufrieden sei. Dementsprechend hielten sich die Schwedinnen zurück und steuerten als Gruppendritter unweigerlich auf das Spiel gegen Weltmeister und Olympiasieger USA zu. Sportlicher Selbstmord, attestierten viele, inklusive auch mir.

Jetzt kann uns Pia Sundhage anstrahlen. Zum ersten Mal seit Frauenfußball olympisch ist, spielt die USA nicht um Medaillen. Ein Geniestreich der Trainerin, die 2008 und 2012 Giold mit gerade dem heutigen Gegner geholt hatte.

Schweden hatte mehr oder weniger erbärmlich gespielt im Turnier und steigerte sich dann doch um mindestens 100%. Stina Blackstenius brachte Schweden in Führung, Alex Morgan glich aus. Carli Lloyd erzielte ein klares Abseitstor, das nicht gegeben wurde. Lotta Schelin markierte ein ganz klares reguläres Tor, das wegen vermeintlichem Abseits nicht gegeben wurde. Schon deshalb haben die Schwedinnen den Sieg verdient gehabt.

Und wieder einmal war es Lisa Dahlkvist, die gegen Hope Solo einen wichtigen Elfmeter verwandelte, den, der das Tor zu den Medaillen, ja sogar bis um Finale für Schweden weit aufstößt. Aber machen wir uns nichts vor, das konnte Sundhage nicht voraussehen, als sie Seger zehn Minuten vor dem Ende der Partie gegen China um Zurückhaltung nach vorne bat. Oder?

Hope Solo hält nicht hinter den Berg: „Wir waren die bessere Mannschaft und die Schwedinnen spielten wie Feiglinge.“ Sie mag recht haben, aber das klingt natürlich ähnlich der Beschwerde Cristiano Ronaldos gegen Island bei der Männer-EM.

Solo glaubt nicht, dass Schweden sehr weit kommen wird, schon im Halbfinale gegen Brasilien oder Australien sieht sie die Endstation für Sundhages Elf.

Pia Sundhage benennt Olympiakader

Es hat Tradition. Wie seinerzeit Kollege Thomas Dennerby 2012  vor London, so nutzte auch Pia Sundhage die Gelegenheit des Elitentrainingslagers in Halmstad, das allsommerlich veranstaltet wird, um ihren Kader für Rio (und Brasilia) zu benennen.

Kritik gibt es dabei an der fehlenden Öffentlichkeit Nicht einmal eine Live-Übertragung im Netz fand statt.

Überraschungen gab es (fast) keine. Die eine Überraschung ist, dass es KIF Örebros 23-Jährige Abwehrspielerin Hanne Gråhns als Reserve in den Kader geschafft hat.

Im Tor werden Hedvig Lindahl (Chelsea Ladies) und Hilda Carlén (Piteå) stehen.

Sieben Spielerinnen stehen für die Abwehr zur Verfügung: Nilla Fischer (Wolfsburg), Emma Berglund (Rosengård), Linda Sembrant (Montpellier) sowie Magdalena Eriksson, Jessica Samuelsson und Jonna Andersson (alle Linköping).

In Mittelfeld und Angriff stehen: Kosovare Asllani (Manchester City), Lotta Schelin (FC Rosengård), Caroline Seger (PSG), Olivia Schough (Eskilstuna), Stina Blackstenius (Linköping), Emilia Appelqvist (Djurgården), Sofia Jakobsson (Montpellier), Lisa Dahlkvist (KIF Örebro), Fridolina Rolfö (Linköping), Elin Rubensson (Göteborg).

Die drei übrigen Reservistinnen sind Emelie Lundberg (Eskilstuna) im Tor, Abwehrspielerin Amanda Ilestedt (Rosengård) und Stürmerin Pauline Hammarlund (Göteborg).

Malmös Lina Nilsson fiel überraschenderweise in Ungnade.