Antonia Göransson wieder in Schweden


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Antonia Göransson wieder in Schweden

AKTUALISIERUNG: Nun ist klar, welche Hintergründe es hatte, dass Antonia Göransson die USA verließ und nun bei Mallbacken versucht, einen Neuanfang zu schaffen.

Die 25-Jährige gab der Lokalzeitung Värmlands Folkblad Värmlands Folkblad: ein Interview.  Sie sei nach Värmland gekommen, um Ruhe zu finden.

Nachdem sie in letzter Zeit Probleme mit der Gesundheit gehabt hatte und auch Muskelmasse verloren hatte, wurde bei ihr schließlich Diabetes Typ 1 diagnostiziert.

Vermutlich hat sie das schon seit längerem gehabt, sagt sie der Zeitung.

„Es kann mit Stress oder mit zu viel Training zu tun haben,“ sagt Göransson. In Potsdam haben wir vier Mal am tag trainiert, aber aber es istb schwer zu sagen, weil ich es nicht weiß.“

Nach Seattle ging sie, obwohl man ihr davon abgeraten hatte. In den USA begriff sie schnell, das es nicht funktionieren würde. Lange Flugreisen, viel Stress und wechselnde Zeitzonen, die ihren Insulinhaushalt völlig durcheinander gebracht hätten.

Es gab mehrere schwedischen Clubs, die Interesse zeigten, aber Mallbacken war schnell die erste Wahl, auch weil mit Kirsty Yallop eine gute Freundin hierhin gewechselt war. Göransson will die Ruhe wiederfinden, die sie verloren hat. ffschweden drückt die Daumen. Am wichtigsten ist mit Sicherheit das Wohlbefinden der 25-Jährigen.

Da das Transferfenster seit dem 01.04. geschlossen ist, hat Mallbacken beim schwedischen Fußballverband um eine Sondergenehmigung gebeten, um Göransson möglichst  bald ein setzen zu können.

 

7 Gedanken zu „Antonia Göransson wieder in Schweden

  1. Von stress und hartem Training bekommt man kein diabetis.
    Turbine verantwortlich zu machen ist uebel.
    Diabetis bekommt man von ungesunder lebensweise, zuviel süßes , oder man ist genetisch veranlagt.
    Und zuviel Training hat damit nichts zutun.

    • lieber gerd, das hat auch keiner geschrieben oder gesagt, dass diabetes von stress oder training verursacht wird. aber wenn zur krankheit stress und harte koerperliche anstrengung dazukommen, dann ist das der leistungsfaehigkeit und dem wohlbeinden alles andere als zutraeglich*. zumal die krankheit ja anscheinend noch nicht erkannt und daher unbehandelt war.

      *falls dich das oben geschriebene mal wieder verstaendnistechnisch ueberfordert, hier nochmal eine layman-variante: laufen (langstrecke oder auch sprint) verursacht ganz sicher keine lungenentzuendung. aber versuch mal mit lungenentzuendung nen 100m sprint oder nen 10km lauf hinzulegen. verbessert die gesundheitliche lage garantiert enorm!

  2. Erstmal Danke Rainer, daß Du diesen Artikel über TONI gemacht hast!
    In Potsdam gab es viele Gerüchte, was mit ihr passiert sein mag!
    Es hieß sogar, sie hätte ihre Fusballschuhe an den berühmten Nagel gehängt!
    Dieses Gerücht ist also GsD nur ein solches!!!
    Ihren Amerikatrip habe ich also garnicht mitbekommen!

    Es ist natürlich blöd, wenn man als Leistungssportlerin plötzlich Diabetes diagnostiziert bekommt!

    Ich wünsche TONI natürlich viel Erfolg in ihrem neuen Klub, und hoffe sehr, daß sie ihre Karriere auch mit der Krankheit fortführen kann!!!

    Bitte sage ANTONIA, wenn Du sie das nächste mal triffst, daß sie in Potsdam noch immer sehr viele Fans hat, die ihr alles Glück 🍀 dieser Erde wünschen!

    @Gerd karl,
    Du mußt Potsdam hier nicht verteidigen, denn TONI weiß ja nicht wie lange sie diese Diabetes schon hat!
    Die Auslöser dafür werden ihr sicher Ärzte mitgeteilt haben!
    Aber natürlich weißt Du es mal wieder besser!

    • Ja ja, ich habe schon den artikel richtig gelesen.
      Ich habe nicht turbine verteidigt, den so wie bernd schroeder den ralf kellermann beleidigt ist mir turbine egal, nur wenn ich aus schweden mal wieder Verdächtigungen höre , rassismus oder die deutschen haben goerranson diabetis gebracht.
      Dann muss man das richtig stellen.

  3. Also. Wie Shane schon schreibt. Antonia hat nicht gesagt, dass Turbine „schuld“ ist. Sie hat gesagt: „In Potsdam haben wir vier Mal am Tag trainiert, aber aber es ist schwer zu sagen, weil ich es nicht weiß.““
    Ich denke, dass die gesundheitliche Situation eben nicht besser wird, wenn man vier Mal am Tag trainiert. Aber sie sagt doch selber, dass sie es nicht weiss, warum sie anklagen?
    In einem Interview, das heute auf damfotboll.com veöffentlicht wurde, sagt sie auch noch, dass ihr Bruder auch Diabetes hat, es scheint in der Familie zu liegen.
    Detlef: Schön von dir zu hören. Ich erinnerne mich noch gern an unser Essen mit Thomas in Malmö nach dem Spiel von Malmö gegen Tyresö. Da haben wir richtig gefachsimpelt.
    Ich werde es Toni bzw. Ante (so wird sie hier genannt) sagen und ich glaube sie wird sich sehr freuen.
    Ich bin sowieso etwas melancholisch gestimmt, weil das schon ein Ding ist, das Bernd Schröder abtritt. Aber besser so als anders. Ich hab das Interview mit ihm auf Sportbuzzer gelesen und es ist schon beeindruckend, wenn da zB Leute in Essen geweint haben, als er sich da verabschiedet hat. Ich kann mir das vorstellen. Nicht mehr ganz zeitgemäss, aber ein Gigant. Respekt!!

    • Hallo Rainer,
      Jaja, daß waren noch Zeiten!
      Ich habe die schwedische Liga etwas aus dem Blickwinkel verloren, seit ANJA nach Paris gewechselt ist!
      Ich fürchte, sportlich hat sie diesen Schritt längst bereut!

      Ich freue mich jetzt aber wirklich sehr, daß TONI wieder am Start ist!
      Sie ist damals mit großen Tränen aus Potsdam weggegangen, und hat sich von uns Fans sehr herzlich, aber auch traurig verabschiedet!

      Oh, jetzt werde ich auch sentimental!

      Ich weiß lediglich von 3x Training pro Tag in der Vorbereitung, und 2x in der Saison!
      4x am Tag kann nur eine Ausnahme gewesen sein!
      Der Hammer ist, sie hat sehr oft nach dem Training mit GUGA, unserer isländischen Torfrau noch Sonderschichten eingelegt, um sich aus dem tiefen Leistungsloch, in dem sie damals saß wieder herauszukämpfen!
      Sie hat eine sehr professionelle Einstellung!

      Leider hat Schröder dies nicht honoriert, und sie oft auf der Bank schmoren lassen!
      Vergleicht man das mit anderen Spielerinnen, die oft nur das Nötigste getan haben, aber von Schröder immer wieder gepampert wurden, macht mich das noch heute sehr wütend!

      Als es hieß, Achim Feifel soll Nachfolger von Schröder werden, TONIs Trainer aus alten HSV-Zeiten, da war mein erster Gedanke, „Super, jetzt kommt TONI wieder zurück“!
      Leider wurde nix daraus!

      Ich hoffe sehr, TONI findet wieder zurück zu alter Stärke, und schafft nochmal den Sprung in das Dreikronenteam!

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