Schmidt bleibt in Stockholm und Eskilstuna setzt auf Schwedinnen


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Katrin Schmidt tauscht das weisse Trikot von Hammarby gegen das dunkelblaue von Djurgården (Foto: Anders Henrikson)

In der vergehenden Woche 🙂 hat sich auf dem Transfermarkt in Schweden doch noch einiges getan.

Nicht unerwartet bleibt Katrin Schmidt, wohl vor allem aus privaten und beruflichen Gründen in Stockholm und schliesst sich Aufsteiger Djurgården an. Sportlich gesehen hätte ich der 29-Jährugen eher den Wechsel zu einem Topclub empfohlen, denn sie ist eine der Topmittelfeldspielerinnen der Liga. Nun wird sie ein zweites Mal, nach dem Jahr in Hammarby, gegen den Abstieg spielen und so wie es bislang aussieht, eher unterhalb der gestrichelten Linie landen.

Aber Frauenfussball ist zwar ein professioneller Sport, aber nach der Profizeit gibt es nur für wenige die Gelegenheit sich mithilfe des Erspielten zur Ruhe zu setzen.

Eskilstuna United setzt weiterhin auf die Verpflichtung junger schwedischer Talente. U19-Mannschaftskapitänin und Europameisterin Natalie Björn verlässt AIK und hat für zwei Jahre in der eineinhalb Stunden westlich von Stockholm gelegenen 65.000-Einwohnerstadt unterschrieben. Welche Position Björn dort spielen soll, wird interessant zu sehen sein, denn Björn ist von Haus aus Abwehrspielerin, kann da aber eigentlich alle Positionen. In Eskilstuna spielt man mit Dreierkette und alle Positionen sind eigentlich fest besetzt. Möglich wäre ein Einsatz auf der linken Seite als Ersatz für die in Pension gegangene Sara Thunebro.

Von Chelsea Ladies in London wechselt die 20-Jährige Marija Banusic ebenfalls nach Eskilstuna. Technisch gesehen das grösste Angriffstalent in Schweden hat sie aber bislang weder in Kristianstad noch in London den Durchbruch geschafft, ist aber dennoch im Umfeld von Pia Sundhages Kader. Vielleicht schafft es ja Eskilstuna-Coach Viktor Eriksson Banusic den nötigen Schliff zu geben. Bislang scheint ihr grosses Talent leider auch eine grosse Belastung zu sein.

Zwei weitere Spielerinnen verlassen Absteiger AIK. Die Finnin Maija Saari geht nach dem aktuellen Abstieg nicht wieder nach Mallbacken wie schon 2013, sondern schliesst sich dem norwegischen Topclub Stabæk an, wo richtig, ein gewisser Öjvind Eide Trainer ist, um den es nach dem plötzlichen Ende der Affäre um die angeblichen sexuellen Belästigungen von Spielerinnen sehr still geworden ist. Friede, Freude, Eierkuchen und Schwamm drüber in Oslo.

Und ein weiteres Dauertalent wechselt den Verein. Sarah Storck, mit einer Vergangenheit bei Bälinge, LdB FC Malmö, geht nun von AIK zum Zweitligisten Östersunds DFF, der offenbar Anstrengungen untenehmen will, sich nach oben zu spielen.

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