Katrin Schmidt für Schweden?


Bald könnte es dann doch noch Realität werden. Wie aus mehreren Tweets auf der Plattform Twitter hervorgeht, hat Hammarbys zentrale Mittelfeldspielerin Katrin Schmidt die schwedische Staatsbürgerschaft beantragt. Da die 29-Jährige lediglich für die deutsche U19 gespielt hat, wäre eine Nominierung in Schweden sofort möglich, sobald Schmidt einen schwedischen Pass hätte.

Seit mehreren Jahren gehört Katrin zu den besten Mittelfeldspielerinnen der Damallsvenskan, was vonseiten des DFB geflissentlich ignoriert wurde, wohl weil man prinzipiell keine Spielerinnen nominiert, die nicht durch alle DFB-Instanzen gegangen und entsprechend geschult worden sind. Das Potential und die Leistung sind da erst einmal zweitrangig. Schmidt war mit 19 in die USA gegangen und hatte an der Florida State University gespiel. Danach ging es weiter in Tyresö, zuletzt gewann sie mit LdB FC Malmö / FC Rosengård zweimal hintereinander die schwedische Meisterschaft und spielt nun für Aufsteiger Hammarby. Wir dürfen gespannt sein…

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4 Gedanken zu „Katrin Schmidt für Schweden?

  1. bei aller liebe, eine 29 jährige die für schweden ihr erstes länderspiel gibt.
    schweden wird doch junge talente haben, besonders die schwedischen spielerinnen der u-19 sollten jetzt gefördert werden.
    deutschland hat den umbruch geschafft und den 4 platz erreicht mit einer sehr jungen mannschaft , was viele journalisten leider nicht sehen.
    leupolz, däbritz, fürs mittelfeld und dann noch lotzen, maier, cramer, wensing,schult, kemme, bremer, petermann, marozsan, popp, ja popp ist erst 24,
    gibt es inm schwedischen verband eine bestimmung nur spielerinnen ab 29 zu nehmen?

    • Nein, sicher nicht-. Und ich schreibe mir ja die Finger wund und fordere, dass Sundhage endlich mal mehr Jugend holt. Aber Katrin Schmidt ist eine Klassespielerin. Sie ist gerade 29 geworden und gerade im zentralen Mittelfeld werden Spielerinnen, die Bälle erobern, unermüdlich arbeiten und auch nach vorne Impulse geben, dringend gesucht. Könnte ein Superduo mit Seger geben. Aber natürlich: schon mittelfristig muss man junge Spielerinnen nachholen. Aber bei der Olympia-Quali Anfang März wäre eine erfahrene Spielerin sehr wertvoll. Der Nachwuchs soll dabei sein, mittrainieren und lernen. Katrin Schmidt ist klasse.

      • blackstenius, rolfö oder andere junge spielerinnen sollte man bei der olympia quali schon sehen, der sehr sehr sehr überalterte schwedische kader hat zwar erfahrung aber gegen junge hungrige spielerinnen, siehe das 4-1 gegen deutschland, hat diese schwedische mannschaft keine chance.
        sollte vivianne miedema in form sein und das hört man aus bayern, dann gute nacht schweden.

  2. Schon ein eigenartiger „Zufall“ am Anfang der Woche motzt Sundhage rum, dass sie keine guten Mittelfeldspierinnen in der Liga findet und jetzt kommt die Nachricht, dass eine der besten Spielerinnen der Liga (auf dieser Position) den Antrag gestellt hat nen schwedischen Pass zubekommen. Da liegt doch die Vermutung nahe das die beiden (Sundhage+Schmidt) eine nette Unterhaltung hatten.

    Was die DFB11 angeht: Schmidts Pech ist einfach das ihre Position im DFB-Team hart umkämpft ist. Wenn bei der deutschen Mannschaft alle Fit sind, sind Kessler (wenn sie wieder zurück kommt) und Goeßling im Def. Mittelfeld klar gesetzt. Dazu gibt es mit Maro, Laudehr, Behringer und den jungen Däbritz und Leupolz mehr als genug Alternativen für die Positionen (Spielerinnen wie R. Knaak, Simic, Elsig, Magull, etc. die ebenfall noch kein A-Länderspiel gemacht haben, gibts ja auch noch).
    Das sie nur aufgrund ihres Werdegangs (USA+Schweden statt BuLi) ignoriert wird glaub ich nicht schließlich war eine Mittag ja auch komplett raus aus der Natio und kam nur aufgrund ihrer überagenden Saison in Schweden zurück. (Wobei zugegeben Stürmerinnen habens leichter, wenn die Torquote passt sieht man das auf Anhieb, während Dinge wie Zweikampfquoten, Ballbesitz oder zurückgelegte Laufstrecke im Frauenfußball nicht geführt werden und das sind eben die Punkte die bei defensiv orientierten Spielerinnen wichtiger sind als die Tore/Vorlagen.)

    Daher ist dieser „Nationentausch“ wohl eine win-win Situation:
    Schweden bekommt eine klasse Spielerin die kurzfristig (die nächsten 2-3 Jahre) weiterhelfen kann.
    Und Schmidt kann für ein Land spielen mit dem sie sich verbunden/wohl fühlt.

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