ffschweden im Gespräch mit Stina Blackstenius


stinaIm Verlauf der gesamten U19-EM hat Stina Blackstenius nicht weniger als 20 Tiore geschossen und damit einen neuen Rekord aufgestellt. In der Endrunde in Israel traf sie sechs Mal und trug damit im wahrsten Sinne des Wortes entscheidend zum EM-Titel er Schwedinnen bei. Schon im Frühjahr sagte mir ihr Clubtrainer Martin Sjögren, dass sie wohl die nächste Nationalspielerin aus Linköping sei.

Am Dienstagabend stand sie natürlich im Mittelpunkt des Medieninteresses und wie immer haben alle TV-Medien den ersten Zugriff auf Spielerinnen, da man sich auf diesem Weg das grösste Publikum verspricht.

Da ist manchmal viel Geduld angesagt, manchmal geht man dann doch seines Wegs, aber dieses Mal wollte ich wenigstens kurz mit dem Star der EM sprechen, der, nicht ganz unerwartet, nicht als Star dargestellt werden will.

Stina, für viele Beobachter hast du dieses Turnier absolut dominiert. Die deutsche Trainerin Maren Meinert beklagte, dass es ihrem Team nie gelungen sei, diese schwedische „Nummer 9“ in den Griff zu bekommen und der spanische Coach meinte gar nach dem Finale, dass es sich so angefühlt hätte, als habe man gegen ein in etwa gleich gutes Team gespielt, das aber Hilfe von Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo bekommen hätte.

„Das ist natürlich sehr schön zu hören, aber wie ich schon vorher gesagt habe, so ist das hier etwas, dass wir zusammen erreicht haben und jede Spielerin und jeder im Team um uns herum hat einen grossen Anteil. Die haben es auch mir letztlich ermöglicht, Tore zu schiessen. Ich will mich nicht in den Vordergrund stellen.“

Du kommst selber aus Vadstena, das ist gerade mal 50 km von Linköping entfernt, wo du jetzt spielst. Insofern bist du quasi auch noch die Verkörperung der Philosophie deines Clubs, Talente aus der eigenen Region zu entdecken und auszubilden. Wie fühlst du dich in Linköping?

„Ich fühle mich ungeheuer wohl in Linköping und ich finde, dass ich mich da sehr gut entwickeln kann. Mein Vertrag läuft auch noch nächstes Jahr da.“

Für mich wurde die Fussball-WM in Kanada vion Carli Lloyd dominiert und die EM von dir. Carli hat erzählt, dass sie während des Trainings schon letztes Jahr geträumt hätte, dass sie im WM-Finale vier Tore schiesst und dass sie sich das konkret vorgestellt hat. War das bei dir auch so?

„Nein, überhaupt nicht. Natürlich erhofft man sich viel von einem grossen Turnier, aber nein, ich habe keine Tore geträumt.“

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