Nataša Andonova freut sich auf Marta


Die 21-Jährige mazedonische Nationalspielerin Nataša Andonova ist in Malmö in diesen Tagen und wird wohl bereits heute einen Vertrag unterschreiben. Gestern absolvierte sie einen Mentaltest, den alle neuen Spielerinnen inzwischen machen müssen.

„Ich bin bereit für den nächsten Schritt in meiner Karriere,“ sagt sie im Interview mit Sydsvenska Dagbladet.

Am wohlsten fühle sie sich in der Rolle der Nummer 10, die sie auch in Potsdam in einem 3-4-3 System gespielt habe.

„Das Problem dort [in Potsdam] ist, dass immer sehr viele Spielerinnen am Ende einer Saison gehen und sehr viele neue Spielerinnen kommen. Es ist nicht so einfach, ständig ein neues Team zu bauen. Ich hoffe, dass es auch nächste Saison gut läuft für sie. Es ist eine ziemlich kalte Umgebung, ich habe verstanden, dass es viel familiärer hier zugeht,“ so Andonova. [Anmerkung: Beim letzten Satz bin ich mir nicht sicher, ob das so gesagt wurde, im Schwedischen ist es in der Tat so formuliert, aber vermutlich hat man den Text ja übersetzt und weder Andonova noch der Reporter werden ihre Muttersprache gesprochen haben…]

Und auf eine Mitspielerin freut sie sich ganz besonders: „Für mich als Mazedonierin mit Marta zu spielen, das ist so als ob einer meiner männlichen Landsleute mit Lionel Messi spielen würde.“

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3 Gedanken zu „Nataša Andonova freut sich auf Marta

  1. Für mich sticht die Anmerkung heraus.
    Wenn eine Mazedonierien, Brasilianerin, oder Deutsche in Schweden von Schweden für eine schwedische Zeitung interviewt wird, gilt die Anmerkung wohl ganz generell für die allermeisten Interviews und fast jeden Satz, oder irre ich da?
    Wenn nun also ausgerechnet bei diesem einen Satz explizit darauf hingewiesen wird – gibt es da einen speziellen Anlass – ist der schwedische Text wiedersprüchlich formuliert zB?
    mfG

    • Nein, es ist auf Schwedisch eigentlich ganz klar. Aber mich würde es wundern, wenn sie gesagt hat, dass es in Potsdam so kalt, in Schweden nach Hörensagen so familiär zugeht bzw. zugegangen ist.

  2. Danke.
    Ich würde vielleicht schon einem jungen Mädel, doch sicher nicht überaus medienerfahren, zutrauen, manches was bei TP gerade passiert, als ihr gegenüber kalt zu bezeichnen oder auch zu empfinden, noch dazu aus einer eigenen Enttäuschung heraus?
    Daher könnte man fast umgekehrt eine Vorwarnung darunter verstehen, dass sie sich in Rosengard auf eine wenig familiäre Umgebung einstellen sollte. Mal schauen, ob das so gemeint war.

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