Die Woche im Rückblick: Algarve-Aufgebot und mehr


Eine Woche herrschte Funkstille, was nur zum Teil daran liegt, dass wir uns immer noch in der Vorsaison befinden und die meisten Verpflichtungen getätigt sind.

Am Sonntag fand das erste Spitzenspiel der Saison statt, für Meister FC Rosengård das erste Aufwärmen vor dem CL-Viertelfinale gegen den VfL Wolfsburg Ende März, das den frühen Saisonhöhepunkt darstellen soll.

Es war ein guter Start für den Meister, das Pokalspiel beim Rivalen Kopparberg/Göteborgs FC, denn mit einem 2:1 nach Verlängerung verschaffte man sich mit Sicherheit eine gehörige Portion Selbstvertrauen. Dabei fiel offenbar Ramona Bachmann zurück in alte Verhaltensweisen, denn die bald 25-Jährige flog schon nach weniger als einer Viertelstunde nach der zweiten gelben Karte vom Platz und brachte ihr Team somit in die Verlegenheit, 105 Minuten mit zehn gegen elf spielen zu müssen.

Göteborg übernahm die Führung durch Rebecca Blomqvist, eine 18-Jährige, die schon in Testspielen von sich reden machte durch zahlreiche Treffer. Rosengåds Kapitänin Sara Björk Gunnarsdottir glich per Kopfball aus und in der Verlängerung zeigte sich dann wieder einmal, warum Marta einfach das gewisse Extra hat. Sie schnappte sich den Ball auf halblinks, zog zu einem unwiderstehlichen Spurt über 25-30 Meter an, bewegte sich nach innen und schoss dann an Lois Geurts vorbei zum 2:1 Endstand ins Tor der Gastgeber.

Elin Rubensson spielte dabei erstmals gegen ihr altes Team aus Malmö und zwar im Mittelfeld. Die Gerüchteküche sagt, dass Nationaltrainerin Pia Sundhage, die Rubensson als Außenverteidigerin in der Natio haben möchte, bei Göteborgs Trainer Stefan Rehn angerufen haben soll und ihn gebeten hat, dass auch er Rubensson in der Abwehr einsetzen soll. Stimmt das, was man sich erzählt, dann hat Stefan Rehn nur gelacht. Rubensson ist auf der Homepage des Vereins als Mittelfeldspielerin geführt. und hat früher auch in Malmö auf der Außenbahn offensiv gespielt.

Pia Sundhage hat am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Solna ihr Aufgebot für das Turnier an der Algare bekanntgegeben und vieles spricht dafür, dass es nur winzige Veränderungen hin zum WM-Kader geben wird. Wieder dabei nach ihrer Hüftoperation ist Hedvig Lindahl, die nach Sundhages Auskunft mit Volldampf bei Chelsea trainieren würde und wieder einsatzfähig sei. Sie dürfte damit auch wieder erste Wahl vor Carola Söberg sein.

Das Aufgebot:

Tor: Hedvig Lindahl (Chelsea Ladies), Carola Söberg (KIF Örebro), Hilda Carlén (Piteå IF)

Abwehr: Nilla Fischer(VfL Wolfsburg), Linda Sembrant (SC Montpellier), Sara Thunebro (Eskilstuna United), Lina Nilsson (FC Rosengård), Elin Rubensson (Kopparberg/Göteborgs FC), Jessica Samuelsson (Linköpings FC), Charlotte Rohlin (Linköpings FC), Emma Berglund (FC Rosengård)

Mittelfeld & Angriff: Kosovare Asllani (Paris SG), Lotta Schelin (Olympique Lyon), Caroline Seger (Paris SG), Sofia Jakobsson (SC Montpellier), Lisa Dahlkvist (KIF Örebro), Malin Diaz Pettersson (Eskilstuna United), Hanna Folkesson (KIF Örebro), Antonia Göransson (Vittsjö GIK), Jenny Hjohlman (Umeå IK), Fridolina Rolfö (Linköpings FC), Olivia Schough (Eskilstuna United), Therese Sjögran (FC Rosengård).

Auf derselben Pressekonferenz gab man auch bekannt, dass Anfang April zwei Testspiele anberaumt sind, am 05.04. in Eskilstuna gegen die Schweiz und am 08.04. in Stockholm gegen Dänemark.

Megatalent Lina Hurtig (Umeå IK) ist wieder nicht im Aufgebot, eine Fußverletzung zwang sie aber auch zu einer OP und sie wird vermutlich einen Teil des Frühjahrs auf dem Platz verpassen. Hedvig Lindahls Mannschaftskameradin Marija Banusic ist ebenfalls nicht dabei und dürfte kaum Chancen auf eine Nominierung für die WM haben.

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