Comebackgerüchte


Manche Spielerinnen hören auf und stellen dann fest, dass sie die Fußballszene doch nicht so ganz verlassen können. So könnte es im Fall von Kristin Hammarström sein. Die 32-Jährige, die während der EURO 2013 Schwedens Nummer 1 im Tor war, trat nach Ende der letzten Saison zurück, hörte auch bei ihrem letzten Verein Kopparberg/Göteborgs FC auf und zog zu ihrem Freund nach Örebro zurück. Mittlerweile ist aus dem Paar eine Familie geworden und dann hat auch noch Pia Sundhage angerufen und sich nach dem Befinden erkundigt, nicht ganz ohne Hintergedanken, denn nach der Hüftoperation von Hedvig Lindahl und einer noch ungewissen Reha steht die Trainerin ohne eine Torhüterin von Weltklasse da. Carola Söberg, die am Mittwoch das Tor gegen Donnerstag hütete, ist zwar solide, aber eben nicht internationale Klasse. Da rächt sich dann auch ein bisschen, dass Sundhage und ihre Assistentin Lillie Persson vorwiegend auf erprobte Spielerinnen setzen statt jungen Nachwuchs an die Nationalmannschaft heranzuführen. Man nominierte stets Hammarström, Sofia Lundgren und Hedvig Lindahl, die allesamt die 30 überschritten hatten, anstatt einen der drei Plätze für eine junge Torhüterin freizuhalten, die man aufbauen kann. Als sowohl Lundgren wie Hammarström nicht mehr zur Verfügung standen, holte Sundhage die ebenfalls schon 32-Jährige Söberg

Statt jetzt vielleicht der 24-Jährigen Malin Reuterwall eine Chance zu geben, die immerhin, der mangelnden Auswahl sei Dank,zum Kader gehört, will man lieber Kristin Hammarström reaktivieren. Die fühlt sich offenbar sowohl geschmeichelt wie auch in Versuchung geführt. Wir werden bald erfahren, ob Hammarström zurückkehrt. Sie müsste dann auch einen Verein finden und da wäre möglicherweise in ihrer Heimatstadt Örebro ein Platz frei. Denn noch steht nicht fest, ob die Kanadierin Stephanie Labbé in der nächsten Saison für KIF Örebro zwischen den Pfosten steht Labbé ist wieder in den Kreis der Nationalmannschaft Kanadas gerückt und würde natürlich liebend gerne an der Heim-WM teilnehmen. Dann aber würde sie wohl zu etlichen Lehrgängen eingeladen werden und ihrem Verein fehlen Während einige Zeitungen bereits das Ende des Engagements Labbés verkündeten, sagte mir gestern Nachmittag KIF Örebros Vereinspräsidentin Charlotta Nordenlund, dass nicht ausgeschlossen sei, dass Stephanie auch 2015 wieder für KIF spiele.

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