Rosengård weiter, Linköping kann nachziehen


Rosengård hat mit seinem ungefährdeten 3:1 bei Ryazan bereits die Grundlage für den Einzug ins Achtelfinale der UEFA Women’s Champions League gelegt. Wohl kaum jemand setzt auch nur eine Krone darauf, dass  den Russinnen ein 3:0 in Schweden gelingen könnte.

Linköpings FC hat seinen Auftritt beim englischen Meister FC Liverpool zwar mit 1:2 verloren, aber da ist in der Linköping Arena am Donnerstag noch alles drin.

Wie lustig das Fussballerinnenleben ist, wenn man in Rosengård spielt, das zeigt Louv Brattgard in ihrer (?) Reportage über die Reise des alten und neuen schwedischen Meisters nach Moskau und weiter nah Rjazan. Wenn man die nicht enden wollenden Streiche summiert, die sich alle von der jungen Sarah Mellouk bis zur reifen Therese Sjögran untereinander spielen, liest, dann ahnt man, warum es so schwer ist, mit dem Sport aufzuhören. Weil danach nämlich das Erwachsensein lauert. So verstecken die Spielerinnen sich selber und stinkenden Fisch im Zimmer zweier junger Spielerinnen. Marta spricht von ihrem neuen Verein als vin einer Familie, da wird brasilainisch, niederländisch und Deutsch (Katrin Schmidt) gekocht.

Linköpings Trainer Martin Sjögren findet, dass die Ausgangskage nach dem 1:2 in Liverpool gut ist, vor allem dank des vorübergehenden Ausgleichstors von Kristine Minde.

„Die erste Halbzeit war ok und wir hatten mehrere Chancen, einen weiteren Treffer zu erzielen,“ sagte die Norwegerin Minde nach dem Spiel. In der zweiten Halbzeit ging es ein bisschen hin und her, viele Unterbrechungen, eine komische Halbzeit. Ich bin schon jetzt heiss auf die Revanche und glaube, dass wir die schlagen werden. Wir haben iele positive Dinge gezeigt, an denen wir weiter arbeiten können,“ so Kristine Minde yur Lokalzeitung Östgöta Correspondenten (‚Corren‘) aus Linköping.

Bei den anderen Ergebnissen überrascht ein wenig, dass eine hochkarätige Truppe wie der 1.FFC Frankfurt nur ein 2:2 in Kasachstan erreicht, allerdings muss man hier bedenken, dass mit Sicherheit die Reise dorthin sehr strapaziös war. Apoolon Limasssols 1:0 über Dänemarks Bröndby ist nur ein weiterer Fingerzeig dafür, dass es um den dänischen Frauenfussball derzeit nicht gut bestellt ist.

Der 2:0 Sieg der Polinnen aus Konin gegen Glasgow City ist nicht unerwartet, zumal die Polinnen bereits in ihrer Qualifikationsgruppe „Kleinholz“ aus dem finnischen Meister Åland United gemacht hatten.

Ansonsen keine Überraschungen, auch nicht die deutliche Niederlage der Isländerinnen Stjärnan gegen Zvezda (2:5). Ich freue mich schon auf die Rückspiele.

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