Schweden in Kanada


Fast zwei Wochen Pause hatten die Damallsvenskan und die Elitettan, da die europäischen Teams ihre letzten Qualispiele für die WM in Kanada im nächsten Jahr austrugen.

Dass Schweden seine beiden Spiele gegen Bosnien-Herzegowina und Schottland erfolgreich bestreiten würde, daran hat wohl niemand gezweifelt. Die Schottinnen hätten mit drei Toren Unterschied in Göteborg gewinnen müssen, um der fortgesetzten Qualifikation der vier besten Tabellenzweiten (meiner Meinung nach ein Unding, da die Gruppen nie vergleichbar sind) noch zu entgehen und die Tickets nach Kanada direkt zu lösen.

In Kanada sind nun lediglich zwei der fünf nordeuropäischen Länder dabei, obwohl das Teilnehmerfeld von 16 auf 24 ausgeweitet wurde. Dänemark blamierte sich am Mittwochj  im Jokri Park im heimischen Vejle bis auf die Knochen mit einer peinlichen 0:1 Niederlage gegen den Frauenfußballzwerg Israel. Island konnte auch trotz zweier Heimsiege am Ende nicht einen der vier besten zweiten Plätze belegen, die an Schottland, Italien, die Niederlande und die Ukraine gingen. Schwache Finninnen hatten ihre Chancen auf einen dieser Plätze bereits im Juni verspielt, als man gegen ein allmählich stärker werdendes Österreich in Wien 1:3 unterlegen war.

Pia Sundhage tanzte am Mittwoch auf dem Rasen, nachdem Schweden Schottland erwartungsgemäß mit 2:0 geschlagen hatte. Lotta Schelin steuerte einen Treffer bei und liegt nun in der „ewigen“ Torschützenliste ihres Landes gleichauf mit Hanna Ljungberg auf Platz 1. Beide haben 72 Länderspieltore.

Schelin imponierte vor einer Woche am Wahlsonntag in Schweden, den sie in ihrer Heimatstadt Göteborg verbrachte. In einer Pressekonferenz zwischen den beiden Länderspielen forderte sie alle auf zur Wahl zu gehen und Fremdenhass und Rasismus eine Absage zu erteilen. Ihr Herz schlage eher auf der roten Seite, aber sie habe keine Probleme damit, wenn jemand für die bürgerliche Regierung stimmen würde, solange man nicht für eine menschenverachtende rechte Alternative stimmen würde. Genutzt hat es leider nicht viel, denn die rechten „Schwedendemokraten“ bekamen 13% und wurden drittstärkste Partei,

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