Asllani sauer trotz 4:0-Sieg


Erwartet einfach gestaltete sich das drittletzte WM-Qualispiel der schwedischen Nationalmannschaft. Mit einem ungefährdeten 4:0-Sieg kam dabei die Equipe von Pia Sundhage dem Ziel Kanada 2015 einen weiteren Schritt näher.Lotta Schelin hatte in der ersten Halbzeit das Spiel schon nach acht Minuten im Prinzip entschieden, Treffer von Schelin, Kosovare Asllani und Linda Sembrant machten dann in der Nähe von Gdansk noch eine klare Sache draus.

Nun bleiben noch Spiele gegen Bosnien-Herzegowina und Schottland in Göteborg Mitte September. Sollten die Schwedinnen aus diesen Begegnungen mindestens vier Punkte holen, dann sind sie für die WM direkt qualifiziert.

Aber trotz des Erfolgs kam es zum Eklat. Denn nach dem Spiel zeigte sich PSG-Stürmerstar Kosovare Asllani sauer darüber, dass sie nicht von Anfang an spielen durfte.

„Wenn ich anders heißen würde und gelacht und getanzt hätte, dann hätte ich wohl von Beginn an gespielt,“ so Asllani nach dem Spiel. Eine deutliche Anspielung auf die heute überraschend von Anfang an eingesetzte Olivia Schough, die nach Aussage von Sundhage im Training den besseren Eindruck gemacht hatte.

Kosovare Asllani ging noch weiter und sagte auch, dass sie glaube, dass Sundhage ein persönliches Problem mit ihr habe. „Da ist was zwischen uns und das ist seit einer Weile so. Es ist ein Fragezeichen. Bei der WM will man ja dabei sein, aber danach müssen wir weitersehen.“

Pia Sundhage zeigte sich von der unerwarteten Kritik Asllanis überrascht. Sie lobte die in Paris spielende Stürmerin auch für ihren Einsatz in der zweiten Halbzeit und meinte, das Gesagte müsse für Asllani stehen. Sundhage sagte weiter, sie glaube nicht, dass es vor den letzten beiden Spielen eine Spaltung in der Nationalmannschaft geben werde.

Aber der deutliche Seitenhieb Asllanis auf Schough wird zumindest das Binnenverhältnis der beiden Spielerinnen nicht gerade verbessern.

Dass Pia Sundhage wie gewohnt mit jungen Spielerinnen umgeht, nämlich Supertalent Marija Banusic wie erwartet nicht einmal auf der Bank sitzen durfte, ist typisch. Vermutlich wird die 18-Jährige auch gegen Bosnien und Schottland gar nicht wieder nominiert. Das Ein- und Ausladen ist seit geraumer Zeit gängige Praxis.

Wichtiger ist es jedoch, dass sich Pia Sundhage und Kosovare Asllani zusammensetzen und ihre Probleme bereinigen. Denn die Spielerdecke der ersten Garnitur ist dünn und Asllani gehört definitiv dazu.

 

 

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