Schwedische U19 – Aus in der Gruppenphase


In Norwegen findet derzeit die U19-Europameisterschaft statt und am Sonntag werden Spanien und die Niederlande das Finale bestreiten.

Die schwedische Mannschaft schied mehr oder weniger sang- und klanglos in der Gruppenphase aus. Dabei standen niht weniger als elf Spielerinnen im Aufgebot, die ihren Alltag in der Damallsvenskan haben und mit Lina Hurtig (Umeå IK) und Stina Blackstenius (Linköpings FC) zwei der wohl grössten Talente des schwedischen Fussballs. Insbesondere Hurtig wird seit Monaten von Jounalisten in die A-Nationalmannschaft geschrieben und kürzlich hat Pia Sundhage bestätigt, dass man sich Grosses von der 19-Jährigen erwartet.

Nach einem mehr oder weniger glanzlosen 2:0 gegen England zu Beginn hatte man sich noch Hoffungen auf den Einzug ins Halbfinale gemacht. Stina Blackstenius hatte das 2:0 geschossen, nachdem die Engländerinnen nach einem Eigentor in Rückstand geratem waren.

Trainer Calle Barrling, der seit vielen Jahren die U19 betreut: „Ich erkenne das wieder aus vielen anderen Turnierstarts. Machmal ist es gut, Halbzeitpausen zu haben und sich gegenseitig gut zuzuhören. Es war gut für uns, uns in der Halbzeit zu treffen. Gegen Spanien müssen wir dann aber von Anfang an besser spielen.“

Das klappte jedoch nicht und Spanien kam zu einem ungefährdeten 2:0 Sieg über die Schwedinnen. Obwohl Barrling sich hier positiv darüber äusserte, dass man die Spanierinnen in der zweiten Hälfte zurückgedrängt habe und auch drei Torchancen erspielt habe, verlangte er vor dem abschliessenden Irland-Spiel: „Wir müssen in den Zweikämpfen gegen Irland eine Stufe besser sein, sonst werden wir es nicht schaffen.“

Prophetische Worte, denn nach der Führung durch Stina Blackstenius, die somit beide schwedischen Tore bei den Turnier erzielte, wendeten die Irinnen das Spiel und zogen mit einem 2:1-Sieg ins Halbfinale gegen die Niederlande (0:4) ein.

„Die waren in Standards und in der Defensive mutiger. Ich denke, es geht hier viel um Mut und Eigeninitiative und das lassen wir in einigen Soielabschnitten vermissen. Ich habe es schon früher gesagt, man muss drei Mal 90 Minuten lang Leistung bringen, sonst fliegt man in der Gruppenphase raus. Gegen Spanien und Irland haben wir nicht das ganze Spiel über unsere Leistung abrufen können.“

Trotz des schlechte Abschneidens sieht Barrling jedoch eine gute Zukunft der Mannschaft, in der nun sieben von 18 Spielerinnen ausscheiden (Jahrgang 1995), in der aber theoretisch elf Spielerinnen Auch nächstes Jahr Wieder dabei sein könnten. Die Quali für die nächste EM beginnt bereits im Herbst, da trifft Schweden in der ersten Gruppenphase wieder auf Irland.

 

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