Tyresö: Kein Grund zur Unruhe


Tyresö ist seit einigen Tagen das Gesprächsthema im schwedischen Frauenfußball und ich weiß, dass auch beim in den meisten Vereinen wieder aufgenommenen Training eifrig darüber spekuliert wird, was los sein mag in dem Verein, den der Unternehmer Hans Löfgren innerhalb von nur sieben Jahren aus der vierten Liga ins Viertelfinale der Champions-League mit guten Aussichten aufs Finale geführt hat.

Die fünf Amerikanerinnen werden den Verein spätestens nach dem Champions-League-Finale in Lissabon verlassen haben, Ali Krieger und Ash Harris sind schon weg. In den letzten Tagen kam fast jeden Tag eine neue Hiobsbotschaft: Kirsten van de Ven nach Malmö, Caroline Graham Hansen zurück nach Norwegen, Johanna Frisk hört auf und Jennifer Hermoso Fuentes geht nach Barcelona.

Heute schreibt die Zeitung Expressen jedoch, dass es offenbar keinen Grund zur Unruhe gibt. „Wir wussten natürlich seit langem, dass eine solche Situation entstehen können würde. Und wir haben einen Plan, den wir bald vorstellen werden. Ich bin nicht im geringsten nervös,“ sagte der Vereinsvorsitzende Hans Lindberg gegenüber Expressen.

„Natürlich ist Kontinuität wichtig, aber wir werden auch im Sommer eine schlagkräftige Truppe haben,“ verspricht auch Trainer Tony Gustavsson. Kontinuität ist zwar wichtig, aber dennoch geben wir mal insgesamt zwölf Spielerinnen ab? Kein Kommentar. Ich bin gespannt auf den Plan.

 

 

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