Lotta Schelin stößt die Tür nach London weit auf


Gestern Abend verfolgte ich auf einem zuerst wackligen, dann besseren Live-Stream die erste Halbfinalbegegnung der Champions League, das innerfranzösische Duell zwischen Titelverteidiger Olympique Lyonnais und dem FC Juvisy.

Juvisy ist keine schlechte Mannschaft, sonst wären sie wohl auch kaum ins Halbfinale vorgedrungen, aber sie hatten letztlich nicht den Hauch einer Chance gegen die wohl beste Mannschaft der Welt.

Deren zur Zeit wohl beste Spielerin heißt derzeit Lotta Schelin. Sie nutzte in der ersten Halbzeit einen individuellen Fehler und kam zu einer 1:1 Situation, in der sie Torhüterin Marion Mancion keine Chance ließ.

Nach einer Standardsituation dann das 2:0 durch die 1,86 m große Wendy Renard per Kopfball und das wohl bereits alles entscheidende 3:0 fiel in der Nachspielzeit. Schelin nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich geschickt und elegant, startete zu einem unwiderstehlichen Sprint und ließ somit drei Abwehrspielerinnen wie Marionetten stehen und spitzelte den Ball dann eiskalt vorbei an Mancion. Ein Tor, das das Prädikat „Absolute Weltklasse“ verdient.

Die Höhepunkte des Spiels und die sehenswerten Tore Lotta Schelins gibt es hier (nach 30 Sekunden französischer Werbung).

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