Norwegen ist wieder da


Alle fünf nordischen Teams waren in den gestern zu Ende gegangenen Turnieren an der Algarve und auf Zypern beteiligt. Und am Ende schnitten nicht die favorisierten Schwedinnen am besten ab, sondern der ehemalige Olympiasieger, Welt- und Europameister Norwegen.

Nach den 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Schweden war zweimal in Führung gegangen, zweimal glichen die Norwegerinnen aus, zuletzt in der Nachspielzeit. Das fällige Elfmeterschießen gewann Norwegen mit 5:4.

Emma Berglund und Susanne Moberg verschossen ihre Elfmeter und Leni Laursen Kaurin verwandelte den entscheidenden Strafstoß.

Pia Sundhages erste Niederlage mit der schwedischen Mannschaft: „Ich bin sehr enttäuscht über das Ergebnis. Die zwei Tore, die wir zulassen, das ist nicht gut. Aher jetzt geht es darum, das hier zu etwas Positivem zu wenden. Am Anfang der Begegnung haben wir sehr gut gespielt. Man muss sich im Klaren darüber sein, dass die, die das Spiel anfingen, am Ende nicht mehr dabei waren. Es gab Absprachen mit einigen Spielerinen und deren Vereinen. Wenn zum Beispiel Kosovare Asllani und Caroline Seger durchgespielt hätten, bin ich nicht sicher, ob wir dieses Ergebnis gehabt hätten. Man kann sagen, dass es mein Fehler war, aber die Spielerinnen verlassen die Algarve gesund und munter. Nilla Fischer etwa. Sie war fantastisch, spielte heute aber nur 45 Minuten und fährt gesund nach Hause. Ich verantworte die Auswechslungen und deshalb nehme ich die Niederlage auf mich,“ so Pia Sundhage in einem Interview mit dem schwedischen Radio.

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