Spanien zur EM nach Krimi


In einem fussballerisch gesehen eher schwachen Spiel entstand am Ende grosse Dramatik. In Madrid gewann Spanien mit 3:2 nach Verlängerung und Tyresö FF:s Vero Boquete schoss ihr Land damit erstmals zu einer EURO-Endrunde und das buchstäblich in allerletzter Sekunde.

Als Vero in der 122. Minute die glückliche Führung erzielte, pfiff die deutsche Schiedsrichterin Bibiane Steinhaus gar nicht erst wieder an. Zweimal waren angstfrei aufspielende Schottinnen durch Tore von Emma Mitchell (62.) und Kim Little (98.) in Führung gegangen und sah eigentlich wie der sichere Sieger aus.

Aber Adriana (74.) und Silvia Meseguer (113.) schafften zweimal den Ausgleich. In der vorletzten Minute schien Vero zur tragischen Heldin zu werden. Steinhaus entschied nach einem (wie immer diskutablen) Handspiel im 16er auf Strafstoss und Vero schoss den Ball in die linke Ecke, da tauchte die exzellente Gemma Fay auf und boxte das Ding raus. In der letzten Sekunde sah Fay dann nicht so gut aus und die Rollen wurden vertauscht.

Aber keiner braucht vor Spanien Angst zu haben. Die Mannschaft von Ignacio Quereda hat deutliche Schwächen in der Abwehr und eine Weltklassespielerin macht noch keinen Sommer – auch nicht in Schweden. Vero Boquete treffe ich übrigens nächste Woche wieder zu einem Interview, das dann vor dem Spiel in Malmö (3.11.) hier erscheinen wird.

Mal sehen, ob die Schwedin Anna Signeul nun Trainerin in Schottland bleibt oder ob sie, wie Gerüchte besagen nach Schweden kommt und im Team Pia Sundhage arbeiten wird.

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