Tyresö punktet, Seger verstaucht sich den Fuß und Linköping hat wieder Ladehemmung


Zwei weitere Spiele fanden am Sonntag statt. Dass sich die Geschichte wiederholt, merkte man dabei an zwei Begebenheiten:

  1. Wie letztes Jahr vergab Madelaine Edlund erst einmal eine Menge Chancen, bevor sie in Gang kam. Auch in diesem Jahr traf Madde erst im vierten Spiel, dafür aber gleich zwei Mal bei Jitex BK. Da wo sonst rund 2-300 Zuschauer sind, kamen gestern immerhin, Marta sei dank, 863. Sie sahen ein zumindest statistisch ausgeglichenes Spiel. Aber gegen Tyresö werden die kleinsten Fehler bestraft. Marta ist definitiv nicht mehr so überrragend wie noch vor drei Jahren, aber man darf sie dennoch nicht eine Sekunde aus den Augen lassen. Ihr schnelles Spiel auf dem Flügel und eine maßgenaue Hereingabe brachte die 2:1 Führung durch Edlund. Schlimm sah es minutenlang um Caroline Seger aus. Bei einer Flanke in den Strafraum von Tyresö sprang Seger unbehindert hoch zum Kopfball und landete unglücklich auf dem Fuß. Mit der Bahre an den Spielfeldrand und sofort ins Krankenhaus. Selber glaubt sie, ein Knacken gehört zu haben und war sich sich sicher, dass der linke Fuß gebrochen war,was sich im Krankenhaus dann aber nicht bestätigte. Es handelt sich um eine schwere Verstauchung, ob Bände beschädigt sind, klärt eine Untersuchung in Stockholm am heutigen Montag. Rein kam nach 20 Minuten die Niederländerin Kirsten van de Ven, die in der zweiten Halbzeit das 3:1 schoss.
  2. Linköping spielte 2011 eine sehr durschschnittliche Saison und hatte große Probleme mit dem Tore schießen. Deshalb verstärkte man sich vor allem in der Offensive mit zwei anerkannten Torjägerinnen: Manon Melis und Lisa DeVanna. Aber nach vier Spielen stehen wieder nur drei Törchen auf dem Konto des Meisterschaftsanwärters. Gestern Nachmittag gab es zwar klare Dominanz, aber ein peinliches 0:0 gegen den Tabellenletzten AIK am heimischen Folkungavallen. Linköping hat zwar Tyresö geschlagen, sonst aber dreimal Unentschieden gespielt, in Kristianstad ist man mit einem sehr blauen Auge davon gekommen, als Melis in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte. Noch mehr Punkte darf man nicht liegen lassen, wenn man um einen Champions-League-Platz konkurrieren will. Vor allem müssen Tore her. Ob Enfant terrible Lisa DeVanna sich auf der linken Mittelfeldseite wohl fühlt, darf bezweifelt werden. Die Australierin gehört mit Melis nach vorne. Für AIK bedeutet das Unentschieden, dass die rote Laterne an den Traditionsverein Djurgården abgegeben wird.

 

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