WPS ohne Solo und Wambach?


Fünf Mannschaften, Western New York Flash, Philadelphia Indepence, Boston Breakers, Sky Blue und Atlanta Beat werden in diesem Jahr den amerikanischen Profimeister unter sich ausmachen. Jeder spielt viermal gegen jeden, bevor es dann zu den Playoffs kommen wird.

Fünf Mannschaften bieten ca 100 Spielerinnen damit einen Platz in ihrem Kader. Das Reservoir an hervorragenden Fußballerinnen ist allein in den USA weit größer. Das bedeutet, dass längst nicht alle, die es schaffen könnten, auf dem hohen Niveau zu spielen, auch einen Platz bekommen werden. Viele junge Spielerinnen studieren noch und spielen für eines der Teams, das an den Meisterschaften der NCAA (National Collegiate Athletic Association) teilnimmt.

Die WPS startete mit einem Jahr Verzögerung 2009 und offenbar wurden mit einigen ihrer Stars, allen voran sicherlich Frontfigur Marta Verträge abgeschlossen, die von der Hoffnung getragen waren, dass man sehr schnell mit Frauenfußball einen kleinen Batzen Geld verdienen könnte. Denn darum geht es letztlich den Eigentümern der Franchises in den USA in erster Linie.

Schon 2011 wurde an einigen Orten erheblich gespart, lediglich der einigen als „böse Bube“ geltende Dan Borislow, Eigentümer der Franchise Washington Freedom und später dann magicJack in Boca Raton zahlte weiterhin überdurchschnittlich gut.

Marta war mit einem Saisongehalt von ca. 500.000 US-$ (die Zahl tauchte in einem Bericht der angesehenen New York Times auf) die mit Abstand am besten bezahlte Spielerin. Auch 2012 würde ihr letzter Club Western New York Flash gerne haben, weil sie als Spielerin wie als Person für New York wichtig ist.

Aber kommt sie wieder nach New York? „Es steht 50/50. Sie ist eine Spielerin, die viele Optionen haben wird. Jeder Club in der Welt würde gerne einen Vertrag mit ihr machen. Die Frage ist: Können wir sie uns leisten? Wir werden mit einem Angebot nicht in die Nähe von dem kommen, was der Vertrag letztes Jahr wert war. Und das nicht, weil sie es nicht wert wäre. Es ist einfach der Markt, in dem wir uns zur Zeit befinden. Aber wir würden es schon sehr gern für uns und für die WPS realisieren. Es wäre gut für den Sport,“ sagte New Yorks Trainer Aaran Lines der Seite Equalizer Soccer.

Und Jeff Kassouf, der die Seite betreibt, íst auch der Meinung, dass Spielerinnen wie Hope Solo, Abby Wambach, Christie Rampone und Shannon Boxx in diesem Jahr aus finanziellen wie sportlichen Gründen (Konzentration der amerikanischen Nationalmannschaft auf die Olympiade in London) möglicherweise nicht in der WPS spielen werden. Die Torwartpositionen in allen fünf WPS-Franchises etwa sind breikts jetzt erstklassig besetzt.

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