Djurgården besiegt Göteborg


Johanna Almgren versucht sich gegen Stürmerin Mia Jalkerud vorbeizutanken

In der 94. Minute fiel die Entscheidung. Ein schneller Querpass bei einem Konter, Emma Lundh zu Mia Jalkerud und die kleine Stürmerin erzielte ihr achtes Saisontor und kurz danach pfiff Annica Andric dann auch ab.

Der haushohe Favorit in den neongrünen Trikots hatte nicht nur mit 0:1 verloren, sondern sich vermutlich uch vom Kampf um die Meisterschaft (nun sieben Punkte hinter Malmö sechs Spieltage vor Schluss) verabschiedet. Auch der Champions League Platz dürfte mit diesem Ergebnis schwerlich erreichbar sein, denn die Konkurrenz heisst Tyresö FF, KIF Örebro und Umeå IK.

In der ersten Halbzeit wartete ich die ganze Zeit darauf, dass Göteborg das Heft in die Hand nehmen würde, aber Djurgården arbeitete hart und verhinderte, dass die Gäste länger im Ballbesitz waren, wenn sie ie Mittelinie passiert hatten. Und hinten zeigte Kapitänin Gudbjörg Gunnarsdottir im wieder einmal eine tadellose Leistung und trieb von hinten ihre Mannschaft lautstark an.

Nach dem Seitenwechsel war Göteborg dann doch drückend überlegen bis zur 80. Minute und manchmal hatte Gugga dann das Glück der Tüchtigen als die Angreiferinnen um Sara Lindén und Johanna Almgren aus aussichtsreicher Position vorbeisemmelten. Linnéa Liljegärd sass erst einmal auf der Bank (wie Emma Lundh auf der Gegenseite). Beide wurden eingewechselt.

„Wir sind keine B-Mannschaft, bei uns können alle spielen, letztes Mal sass Sara Lindén auf der Bank, kam rein und entschied das Spiel,“ erklärte Trainer Torbjörn Nilsson uns nach der Begegnung die Personalmassnahme.

„Emma ist im Moment nicht fit für 90 Minuten,“ sagte Djurgårdens Coach Putte Eklöf. „Sie steht unter grossem Druck und ist zur Zeit nicht fit für 90“. Dann kam sie doch noch rein und ab der 80.Minute ging Göteborg das Risiko ein, mit einer Dreierkette zu spielen, um das Spiel zu entscheiden.

Mal um Mal kam jetzt Djurgården zu gefährlichen Kontern, hatte sehr viel Platz und in der letzten Minute der Nachspielzeit dann fand Emma Lundh Mia Jalkerud, die Göteborg die Busreise noch frustrierter antreten liess, als das beim 0:0 der Fall gewesen wäre.

Ein sehr glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg für eine 94 Minuten lang kämpfende Truppe, die einen stärkeren Gegner bezwang. So schön kann Fussball manchmal sein.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s