Whitney statt Inka oder Marta oder Abby oder Hope


Whitney Engen, hier im Dress der Chicago Red Stars

Whitney Engen, hier im Dress der Chicago Red Stars (Foto: damfotboll.com)

Whitney hat den bekanntesten Vornamen von allen Fünfen. Weil es da eine, nja inzwischen auch nicht mehr so ganz auf dem Höhepunkt ihrer Karriere befindliche Houston gibt.

Aber von Whitney Engen haben einige doch tatsächlich noch nichts gehört. Diese Namen nenne ich jetzt nicht, denn mir war die 23-Jährige Abwehrspielerin von Western New York Flash schon geläufig. Beim Algarve-Cup in diesem Jahr war sie dabei, schaffte es dann aber nicht in den Kader für die WM in Deutschland, wo Pia Sundhage auf bewährte Kräfte wi Christie Rampone (36), Heather Mitts (32) und Amy Lepeilbet (29) setzte.

Natürlich war Engen auch nicht anwesend auf dem kleinen Pressetreffen, sie würde vermutlich erst morgen fliegen, was ich dann auch ihrem Twitter-Konto entnehmen konnte. Am Mittwoch soll sie gegen Örebro wenigstens schon auf der Bank sitzen, wohl noch mit Jetlag.

Warum eine Abwehrspielerin, wenn man eine Viererkette hat, die allesamt über Länderspielerfahrung verfügt?

Um den Konkurrenzdruck zu steigern, so Sportchef Hans Löfgren. Unter den Vieren (Karin Lissel, Johanna Frisk, Line Röddik Hansen, Annica Svensson) sei keine, die wirklich sehr schnell sei, das sei aber Engen, eine Spielerin, die er zwar noch nicht  gesehen habe, die aber u.a. von US-Nationalcoach Pia Sundhage wärmstens empfohlen werde, als Charakterspielerin und vielleicht eine der besten Amerikanerinnen in ein paar Jahren.

Zwei Monate bleibt Engen und jetzt reimt es sich gleich: Wen wird Engen wohl verdrängen? Am ehesten vielleicht Karin Lissel in der Innenverteidigung. Für zwei Monate? Ja, man wisse ja nicht, sagt Hans Löfgren, ob die WPS 2012 überhaupt weitermache, man höre ja so viele Gerüchte von Agenten, Managern und Spielerinnen.

Wohin Inka Grings geht, wissen wir leider immer noch nicht. Rossiyanka oder Lyon? Marta soll sich im Januar frühestens entscheiden, sagt ihr Agent. Dann sollte auch feststehen, ob die WPS weiter existiert. Denn nur in den USA kann man wohl 500.000 Dollar pro Saison zahlen. Und sollte das wieder möglich sein, wird Marta auch noch ein viertes Jahr in den USA spielen.

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