Punkteteilung in Tyresö


Katrin Schmidt (Tyresö FF)

Rund 2.300 Zuschauer kamen am Samstagnachmittag zum Tyresövallen, knapp 20 km südlich von Stockholm. Der Verein hatte das Spiel gegen Linköpings FC mit einem grossen Rahmenprogramm versehen mit Spass und Spiel und Hüpfburg und Zuckerwatte und Spielerinnen, die auch lange nach Schlusspfiff noch brav und gern Autogramme schrieben.

Frauenfussball in Tyresö soll fast immer ein Fest sein. Und Sportchef Hans Löfgren rödelt, schleppt Blumen und Flaggen, ist mal schnell Moderator auf dem Rasen für die Pausenunterhaltung und eilt dann weiter, um den Sponsoren die gewünschte und bezahlte Geltung zu verschaffen. Wir haben darüber berichtet, auch heute Nachmittag bei herrlichem Wetter, war es wieder erfreulich mitanzusehen, wie hier ein ganzer Verein mit vielen, vielen Helfern sein Scherflein dazu beiträgt, dass der Nachmittag gelingt und dass die Leute wiederkommen. Hier sind auch viele Kinder unter den Zuschauern, wesentlich mehr als bei den Stadtkonkurrenten von Hammarby und Djurgården. Da wird einfach mehr gearbeitet, mehr Rädchen in Bewegung gesetzt.

Zum Spiel: Bei Tyresö fehlte die gesperrte Madelaine Edlund und bei Linköping sass Kosovare Asllani angschlagen auf der Bank. Das Spiel verlief sehr ausgeglichen, Linköping legte sich richtig ins Zeug, wollte die vor zehn Tagen daheim erlittene, bittere 1:4-Niederlage wiedergutmachen. Tyresö hatte die ersten Chancen, zweimal parierte Sofia Lundgren im Tor Linköpings ausgezeichnet. Zuerst bei einem Schuss von Josefine Öqvist, dann bei einer missglückten Rettungsaktion von Jessica Samuelsson, die beinahe ein Eigentor geköpft hätten, aber Lundgren streckte sich und lupfte den Ball über die Latte zur Ecke.

Sofia Lundgren (Linköping) jubelt

Drei Minuten vor der Halbzeit dann eine Standardsituation, Freistoss Louise Fors. Zu weit entfernt für meine einfache Kamera, also richte ich die kleine Sony DSC-7  mal auf Torhüterin Sofia Lundgren, um eventuell ihren Torjubel einzufangen. Louise Fors trifft, Linköping führt 1:0. Damit ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit ebenfalls ein ausgeglichenes Spiel mit einem Tick mehr Chancen für die Gastgeberinnen, die denn auch durch die Brasilianerin Elaine zum verdienten Ausgleich kamen. Am Ende schien Linköping mehr Puste zu haben, aber es blieb beim letztlich durchaus verdienten 1:1, das allerdings beiden Teams eher wenig nützt. Für Linköping bereits das sechste Remis und heutzutage verkorkst man eine Saison mit zu vielen Unentschieden.

 

 

 

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