Dramatik in der 2. Liga Nord – Sunnanå schlägt AIK 4:1


Tiina Vatanens Kopfball geht geradewegs in den Winkel zum 1:0 für Sunnanå

12 Runden gespielt. Vier Teams an der Spitze, getrennt durch drei Punkte. Das hat man selten gesehen in der Nordgruppe der zweiten Liga.

Am Abend gewann Sunnanå SK das Spiel der beiden Absteiger 2010 und Topfavoriten auf den Wiederaufstieg 2011 bei AIK in Solna souverän mit 4:1.  Kurios: Das Hinspiel hatte AIK vor wenigen Wochen mit 6:0 in Skellefteå gewonnen. Da allerdings fehlten bei Sunnanå die beiden nigerianischen Nationalspielerinnen Perpetua Nkwocha und Helen Ukaonu.

Nkwocha, viermalige afrikanische Fussballerin des Jahres, erzielte mit dem 4:1 dabei den Treffer des Tages nach einem sehenswerten Slalomlauf durch die Abwehr des Gegners.

Dabei hatte AIK das Heft in der Hand gehabt, 30 Minuten lang, bis zur Führung durch Tiina Vatanen nach einer Ecke und einem fulminanten Kopfball.

„Das erste Tor ist ja immer sehr wichtig in einem Fussballspiel und es hat heute auch den Matchverlauf geändert,“ sagte mir Perpetua Nkwocha nach dem Spiel. Trotz der vier Tore und ihres ersten Saisontreffers war die 1992 geborene Vatanen, die in der Innenverteidigung spielt, noch kritisch: „Ich finde, wir haben viel zu viel mit langen Bällen nach vorne gespielt, es fehlte uns das Spiel in die Breite.“ Da mag sie Recht haben, aber die Effektivität der Angriffe Sunnanås war beachtlich. Insgesamt war man auch kompakter als Mannschaft, während bei AIK gerade Daniella Chamoun und Nazanin Vaseghpanah bisweilen zu indivuell agieren, beide sind technisch hoch talentiert, aber Fussball ist halt auch ein Mannschaftssport. Aufopfernd Hanna Folkesson bei AIK, die in die Kapitänsrolle hervorragend hineingewachsen ist.

Am 20.08. spielt dann der Tabellenführer AIK gegen den Zweiten Sundsvalls DFF und ffschweden wird dann wieder dabei sein.

Gelaufen scheint die Meisterschaft dagegen in der Gruppe Süd. Dort führt Vittsjö nach 12 Spieltagen bereits mit neun Punkten Vorsprung vor QBIK. Vittsjö liegt in Skåne in der Nähe von Hässleholm mitten in der Provinz. Bei einem Aufstieg wäre da sehr viel zu tun in der Heimatstadt des ehemaligen schwedischen Weltklassespielers Fredrik Ljungberg.

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