Kristianstad ging baden im Stadion


Hedvig Lindahl im Spiel gegen Djurgården

Acht Isländerinnen waren involviert, als Djurgården gestern Nachmittag mit 2:0 gegen Kristianstad im geschichtsträchtigen Stockholmer Stadion (wo die Olympischen Sommerspiele 1912 stattfanden) spielte.

Gudbjörg, Katrin und Dora Maria auf Seiten Djurgårdens und Sif, Margret, Erla, Gudny Björk sowie Trainerin Elisabet auf Seiten Kristianstads.

Kristianstad hat wie im Vorjahr den ersten Teil der Saison hervorragend gespielt und kam als Tabellenvierter nach Stockholm mit seiner WM-Bronzemedaillengewinnerin Hedvig Lindahl (Foto)  im Tor. Dass die in traditionellen rotweiss spielenden Gäste eine Spitzenmannschaft sind, war jedoch in den 90 Minuten kaum zu sehen,

Die erste Halbzeit bot Fußball zum Abgewöhnen,viel Kampf und Krampf im Mittelfeld, Fehlpässe auf beiden Seiten und so gut wie keine Torchancen. Aufregung nur, als Djurgårdens Trainer Putte Eklöf auf die Tribüne geschickt wurde und als Therese Björck die Querlatte traf. Kurz darauf sah Legende Margret Lara Vidarsdottir die erste gelbe Karte.

In der zweiten Halbzeit war Djurgården die klar bessere Mannschaft. Es zeigte sich auch wieder einmal, dass man mit dem Duo Mia Jalkerud und Emma Lundh zwei giftige, talentierte Spitzen besitzt. Zuerst war es Jalkerud, die in der 54.Minute nach einer Ecke eine Kopfballvorlage von Caroline Sjöblom aufnahm und aus 5-6 Metern Entfernung an Lindahl vorbei ins Netz spitzelte.

Als dann Margret Lara nach einem unnötigen Foul ihre zweite gelbe und damit auch die rote Karte sah, waren schon 77 Minuten gespielt und die Aussichten auf den Ausgleich wurden nicht besser, auch weil das Team von Elisabet Gunnarsdottir relativ zahnlos und einfallslos agierte.

Djurgården kam zu immer mehr gefährlichen Kontern und dicken Torchancen nachdem Gunnarsdottir ihrer Mannschaft eine Dreierkette verordnet hatte, um mehr Kraft nach vorne werfen zu können. Bei einem dieser Konter konnte Emma Lundh dann völlig frei auf Hedvig Lindahl zulaufen und dieses Mal konnte Schwedens Starkeeperin nicht retten – Lundh schoss vorbei an Lindahl ins linke Eck und zum 2:0-Endstand.

Damit hat Djurgården nunmehr 12 Punkte und beruhigende neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf dem Lokalrivale Hammarby relativ hoffnungslos dahindümpelt. Hammarby hat in zehn Spielen ebensoviele Tore geschossen wie Djurgården in der zweiten Halbzeit am Sonntagnachmittag.

 

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