Piteå vergrößert den Abstand


Es war ein Sechspunktespiel. Elfter Hammarby gegen den Zehnten Piteå. Und es endete mit einer weiteren Niederlage für die Stockholmerinnen. Bitter, aber wahr. Nach dem 0:2 zu Hause am zehnten Spieltag und nunmehr fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer bei nur zwei erzielten Toren in zehn (!!) Spielen muss man schon ein kühner Optimist sein, um nicht zu begreifen, dass der Klassenerhalt in großer Gefahr ist.

Dabei begann man mit zwei guten Möglichkeiten. Helen Nottebrock köpfte in der dritten Minute, Stephanie Labbé rettete zur Ecke. Nur vierzig Sekunden später hatte Katrine Petrous das 1:0 auf dem Fuss, aber ihr Ball strich an Labbé und Tor vorbei.

Wenn man seine Chancen nicht nutzt, dann wird man in der Regel bestraft. Piteå kam besser ins Spiel, vor allem in der zweiten Halbzeit und gewann verdient durch Tore von June Pedersen und Victoria Forsmark.  Fünf Punkte sind es jetzt zwischen den beiden Teams. Das ist eine kleine Welt in einer kurzen Saison mit nur 22 Spieltagen.

Während bei Piteå jetzt noch zwei kanadische Spielerinnen hinzukommen, scheint Verstärkung bei Hammarby noch immer nicht sicher zu sein. Ohne die aber glaube ich jedenfalls nicht an den Klassenerhalt für das Team, das also im Durchschnitt 450 Minuten braucht, um ein Tor zu erzielen.

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