Erste Halbzeit verschlafen


In der ersten Halbzeit nahmen die Meisterinnen den Gegner, den gebeutelten Aufsteiger Dalsjöfors nicht so ganz ernst. Oder:

„Das war schon extrem. Die meisten Gegner ziehen sich zurück und versuchen zu kontern, aber Dalsjöfors produzierte nicht eine einzige Torchance heute. Ihr Ziel war es, uns das Spiel eng zu machen und das haben sie geschafft,“ sagte Frida Nordin, die am Sonntag ihr 300. Spiel für Malmö machte.

„Es ist schwer zu spielen, wenn alle elf Gegnerinnen im Strafraum stehen,“ sagte die Isländerin Sara Björk Gunnarsdottir, die den ersten Treffer in der 48. Minute markierte.

In der zweiten Halbzeit lief der Ball schneller beim Meister, vermutlich hatte man in der Kabine passende Worte gefunden. Nilla Fischer und Frida Nordin trafen und natürlich auch die Holländerin Manon Melis – zweimal gleich schlug die Weltklassestürmerin zu und markierte damit ihre Saisontreffer zehn und elf. Im achten Spiel. Eigentlich müsste Melis eine der begehrtesten Spielerinnen auf dem internationalen Markt sein. Man wird ihren Namen auch in der Champions League nach der WM zur Kenntnis nehmen. Und vielleicht schon am nächsten Dienstag, beim Länderspiel Deutschland – Niederlande in Aachen.

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