Marianne Miettinen hat gekündigt


Nachdem Aufsteiger Stattena nach dem Wiederbeginn der Damallsvenskan sein Heimspiel gegen Sunnanå mit 0:5 verlor und wohl auch dem Letzten klar wurde, dass dieses Team in der ersten Liga nichts zu suchen hat, setzten sich Präsidium und Trainerin zusammen. Danach hat die finnische Trainerin Marianne Miettinen gekündigt.

Sie war nicht bereit, am Montag einen Kommentar dazu abzugeben und äusserte lediglich, dass sie „den Mächen bis zum Saisonende wenigstens einen Sieg“ wünsche.

Ronny Andersson und Marco Pettersson werden Stattena aus Helsingborg in den verbleibenden fünf Begegnungen in der ersten Liga betreuen.

Drei Unentschieden hat Stattena bisher in siebzehn Spielen erreicht. 1:1 bei AIK, sensationell 2:2 in Linköping und 2:2 daheim gegen Piteå. In den meisten anderen Begegnungen setzte es deftige Niederlagen. Dreimal habe ich das Team in Stockholm gesehen. Ausser beim 1:1 in Solna noch beim 1:3 gegen Hammarby und beim 0:6 gegen Djurgården. Das Spielermaterial reichte einfach nicht für die erste Liga.

Marianne Miettinen hierfür die Verantwortung zu geben, wäre geradezu grotesk lächerlich. Ihr einziger Fehler war, die schwedische Liga und Stattena nicht vorher eingehender zu analysieren. Denn der Trainerjob hier war von Anfang an ein Himmelfahrtskommando. Ich habe auch nicht verstanden, warum die finnische Nationalspielerin Jessica Julin nach Helsingborg ging. Bei der EM hat sie gezeigt, was noch in ihr steckt. Nach eigener Aussage hatte Jessica auch ein Angebot aus Wolfsburg gehabt, sich dann aber für Stattena entschieden, weil sie kein Deutsch könne. Das war ein Fehler, ebenso wie der Wechsel von Nina Hietanen zu Stattena.

Die Finnin war anfangs bei Hammarby mit ihren beiden Landsfrauen Minna Meriluto und Leena Puranen, konnte sich aber nicht in die A-Mannschaft spielen. Hietanen bleibt nun vorerst zurück in Helsingborg, wohin Marianne Miettinen sie abgeworben hatte, in der Hoffnung, das Blatt zu wenden. Aber auch das war ein Fehler. Manche Spielerinnen sollten sich besser beraten lassen bei ihren Entscheidungen, das gilt wohl leider auch für manche Trainerin.

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