Die UEFA muss agieren

Ich habe keines der drei gestrigen Viertelfinals in der Champions League gesehen. Normalerweise wäre ich am Tyresövallen gewesen und wäre dort Zeuge gewesen, wie das wirtschaftlich angeschlagene und vermutlich nur durch einen noch nicht näher definierten arikanischen Staat und seine Enwicklungshilfe für das arme Schweden zu rettende Tyresö FF den österreichischen Meister SV Neulengbach mit 8:1 düpierte, aber ich befand mich schon auf dem Weg nach Wien und weiter nach Bologna, wo ich dieses Post schreibe.

Auf Twitter konnte ich aber den Stand in den beiden Begegnungen verfolgen. Turbine Potsdam begann nämlich nur eine Viertelstunde später beim italienischen Vertreter ASD Torres und gewann mit 8:0 – auswärts!!

Dass sich der VfL Wolfsburg dann mit einem fast mageren 3:0 gegen den FC Barcelona begnügte, könnte schon fast so gedeutet werden, dass die Wolfsburgerinnen mit angezogener Handbremse spielten, um den europäischen Frauenfussball nicht vollends der Lächerlichkeit preiszugeben.

Bitte nicht falsch verstehen. Tyresö FF, Turbine Potsdam und der VfL Wolfsburg gehören zur europäischen Elite und sind in der Lage, brillanten Fussball zu spielen – aber, es darf doch nicht angehen, dass die europäische Breite im Spitzenfussball aus 5-6 Mannschaften besteht und der Rest lediglich Kanonenfutter ist. Wer sich die Tore anschaut, die Tyresö gestern gegen Neulengbach gemacht hat, fragt sich, ob Neulengbach in der Damallsvenskan bestehen könnte. So schlecht, langsam und steif agieren nicht einmal die Abstiegskandidaten in Schweden. Ähnliches dürfte für Deutschland und Frankreich gelten.

Es müssen dringend Änderungen her: Deutschland, Frankreich und Schweden sollten mindestens jeweils drei Plätze bekommen und die dahinter stehenden Ligen wie England, Russland, Italien, Norwegen jeweils zwei. Dann muss zur nächsten Saison ein Systen her, nachdem die Teams realistisch bis zum Viertelfinale gesetzt werden. Begegnungen wie Olympique Lyonnais – Turbine Potsdam und LdB FC Malmö – VfL Wolfsburg haben in einem Achtelfinale (noch) nichts zu suchen, wenn dann bestenfalls zweitklassige Teams wie Neulengbach und Torres in ein Viertelfinale durchrutschen, in dem sie nicht den winzigsten Hauch einer Chance haben.

Dass Tyresö gestern ein Fest feierte, hinterlässt jedoch einen sehr faden Nachgeschmack, das hat ein Geschmäckle, wie meine süddeutschen Freunde sagen würden.

Eine Mannschaft, die für eine Firma spielt, die derzeit Gehälter nur vom schwedischen Steuerzahler bekommt, die durch den Grössenwahn eines im Hintergrund verschwundenen Zampanos hochgerüstet wurde, obwohl keine wirtschaftliche Grundlage dafür gegeben war, darf nicht die Champions League gewinnen. Hans Löfgren hat das Wunder Tyresö gemacht und sich durch Gründung und Administration des Stockholm Business Networks bis heute eine (weitere) goldene Nase verdient. Das ist sein Verdienst. Aber er hat es zuletzt auch gemacht wider jedwede unternehmerische Vernunft und Verantwortung. Aus welchen Gründen auch immer hat das Finanzamt der Idee mit dem afrikanischen Staat, der Tyresö fördern wird, Glauben geschenkt. Hierzulande (in Schweden) glauben viele, dass nach dem Sieg in der Champions League am 22.05. in Lissabon Schluss ist. Auch hier sollte die UEFA darauf achten, dass solche Modelle nicht Schule machen und gar belohnt werden. Der schwedische Fussballverband hält sich wie erwartet raus und wartet ab,

Maulkorb in Tyresö

Angesichts der aktuellen Lage, in der sich Schwedens Champions-League-Hoffnung Tyresö FF befindet, hat man seinen Spielerinnen einen Maulkorb umgehangen. Seit gestern sind die Mobiltelefone der Spielerinnen überwiegend abgestellt, niemand ist auf Anfragen zu erreichen oder gibt Antwort.

Auf der heutigen Pressekonferenz am Tyresövallen verbat sich Pressesprecherin Carina Johansson sämtliche Fragen, die finanzielle Situation des Vereins betreffend. “Wir kommentieren keine Fragen zur wirtschaftlichen Situation des Vereins, sondern verweisen auf Äußerungen, die früher in dieser Woche getätigt wurden,” so Johansson zu den anwesenden Journalisten.

Trainer Tony Gustavsson und Abwehrspielerin Linda Sembrant waren da, die wirklich drängenden Fragen durften aber nicht gestellt werden. Klar, dass weder Gustavsson noch Sembrant eine wirtschaftliche Rolle im Verein haben und sich mit den ballspezifischen Dingen beschäftigen sollen, aber der Maulkorb und das Verschweigen des Themas zeigt, dass Tyresö zwar einen Weltklassekader hat, den es sich nicht leisten kann, in seiner Außendarstellung ist Tyresö aber noch nicht da oben angekommen, wo man hinzugehören glaubt.

Derzeit bezahlt der Steuerzahler die Gehälter der Mannschaft und des Trainerstabs. Durch ein nicht näher definiertes Entwicklungshilfeprojekt mit einem noch unbekannten afrikanischen Staat wird der Verein nach eigenen Angaben aber bald bis zu vier Millionen Kronen pro Jahr netto einnehmen.

Malmö noch nicht reif

Die beiden Spiele (1:2, 1:3) gegen den VfL Wolfsburg haben es gezeigt: LdB FC Malmö ist noch (lange) nicht reif, eine große Rolle in Europa zu spielen.

Sicher, im Hinspiel versemmelte man eifrig Chancen und auch am Mittwochabend hätte wieder einmal Manon Melis dem Spiel einen anderen Verlauf geben können. Aber seien wir dennoch ehrlich: Die kurze Phase Malmös in der zweiten Halbzeit kam wesentlich zu spät und über weite Strecken wirkten die Wolfsburgerinnen reifer und physisch stärker.

Wenn es um die “big points” geht, um die Spiele gegen die großen europäischen Teams wie Champions League Sieger Wolfsburg oder Olympique Lyonnais werden Fehler gnadenlos bestraft. Ein peinliches Geschenk wie Thora Helgadottirs katastrophaler Fehler beim 0:1, als der Ball über sie ins Tor sprang, und ein Topteam wie Wolfsburg nutzt das gnadenlos aus. Da gab es noch einen haarsträubenden Fehlpass von Kapitänin Malin Levenstad wenig später, der zu einem Schuss führte, den Helgadottir, dann wiederum in Normalform, mit einer Glanzparade zur Ecke klärte. Und nach 26 Minuten verhaute sich Amanda Ilestedt in der Innenverteidigung, es gab eine völlig unnötige Ecke und die führte zum 0:2. Das Spiel war nach zwei individuellen Fehlern gelaufen.

Eigene Chancen wurden nicht genutzt. Während Sara Björk Gunnarsdottir nicht nur wegen ihres Tores eine tolle zweite Halbzeit spielte, kamen die meisten Malmöerinnen nur dazu, einen Bruchteil ihres Potentials abzurufen. Elin Rubensson zeigte eine tolle Partie als Außenverteidigerin, sie war die beste Spielerin auf dem Platz. Ramona Bachmann und Anja Mittag waren bemüht, aber die starke Wolfsburger Defensive um Nilla Fischer (die wegen eines Migräneanfalls ausgewechselt werden musste) hatte beide überwiegend sicher im Griff.

Und dann gab es auf der Bank auch zu wenig Alternativen. Da kam die Kolumbianerin Yoreli Rincon zum Einsatz, die den Verein bald verlassen muss. Sie machte wohl ihr letztes Spiel. Wenn man also eine Spielerin bringt, die man nicht mehr haben will, dann muss auf der Bank auch für das nächste Jahr verstärkt werden. Anita Asante wird kommen und wird dem Team einen Schub geben. Aber sie allein macht noch keinen Sommer. Um mit Tyresö zu konkurrieren, dessen Truppe für 2014 noch ungewiss ist, da nicht bekannt ist, was aus den fünf Amerikanerinnen wird, reicht das. Das haben wir gesehen. Aber im europäischen Topgefüge scheint Malmö nach zwei empfindlichen Niederlagen innerhalb eines Jahres (0:5 und 0:3 gegen Lyon und eben nun 1:2 und 1:3 gegen Wolfsburg) noch in der guten zweiten Reihe zu stehen.

 

Therese Sjögran kritisiert Schiedsrichter

Einen Tag nach der mehr als fragwürdigen Schiedsrichterinnenentscheidung von Katalin Kulcsár aus Ungarn, Elfmeter für Wolfsburg gegen Malmö nach einem völlig normalen Zweikampf zu geben – ein Elfmeter der möglicherweise das Aus für Malmö bedeutet, kritisiert Malmös Mittelfeldspielerin Therese Sjögran in einem Interview mit der Zeitung Expressen: “Wenn weibliche Schiedsrichter in Europa nicht gut genug sind – weshalb müssen wir dann weibliche Schiedsrichter haben?”

Mit diesem Interview spricht Sjögran ein Tabuthema an. Denn viele Vertreter, die den Frauenfußball zu fördern glauben, sprechen sich grundsätzlich für weibliche Schiedsrichter aus, sehen das als einen Akt notwendiger Gleichberechtigung.

“Malin geht genau richtig in den Zweikampf hinein,” beschrieb Trainer Jonas Eidevall die gestrige Szene. “Aber anstatt belohnt zu werden, wird sie bestraft.”

“Champions League ist das größte, was du spielen kannst,” so Sjögran zu Expressen. “Und dann hast du da Schiedsrichterinnen, die einfach nicht das Niveau haben. Die besten Schiedsrichter sollen die besten Turniere pfeifen. Unabhängig vom Geschlecht.”

Und Mannschaftskameradin Manon Melis fügte hinzu: “Mir ist es scheißegal, ob eine Frau pfeift oder ein Mann. Das Wichtigste ist, dass es ein guter Schiedsrichter ist.”

Ich habe im Laufe der Jahre mit vielen Spielerinnen über diese Frage gesprochen und noch niemanden unter den Aktiven getroffen, der Sjögran oder Melis widersprechen würde. Im Gegenteil: Einige haben sich eher für männliche Schiedsrichter ausgesprochen.

Das ist aber leider in Funktionärskreisen alles andere als populär, ein Thema, das tunlichst nicht diskutiert wird. Dem Frauenfußball erweist man damit einen Bärendienst, wenn man nicht auf seine Spielerinnen hört.

 

Tyresö mit einem Bein weiter, Malmö mit einem Bein draußen

Im Grunde genommen war das nicht unerwartet. Tyresö gewann durch zwei Tore von, na wem schon, Christen Press mit 2:1 beim dänischen Tabellenführer Fortuna Hjørring und dürfte damit im Rückspiel alles für das Viertelfinale im März 2014 klar machen können.

Stimmen

Christen Press, die nun alle vier Tore in der Champions League geschossen hat, auf die Frage, wie sie das denn so mache: “Naja, es liegt natürlich daran, dass ich nun mal ganz vorne bin und die zentrale Spielerin bin. Meine Aufgabe ist, es die Angriffe abzuschließen. Heute haben wir etwas direkter gespielt, in der Vergangenheit etwas mehr aus Ballbesitz. Ich weiß nicht, ob es besser für das Team wäre, wenn auch jemand anders trifft. Es ist doch egal wer Tore schießt, wir haben eine Reihe gefährlicher Spielerinnen, die alle einen reinmachen können und unsere Gegner müssen sich Gedanken über einige Spielerinnen bei uns machen. Ich denke, das macht meine Arbeit einfacher und meine Tore helfen den anderen. Ich denke es war ein hartes Spiel heute, keine einfachen Bedingungen, aber wenn du in der Champions League bestehen willst, dann musst du dich daran gewöhnen, dass es auswärts schwierig ist. Je weiter wir kommen, desto wichtiger wird es werden, dass wir auswärts gewinnen. Heute haben wir das geschafft, weil wir uns an unseren Spielplan gehalten haben. Ich fand, das Spiel ähnelte dem im vorigen Jahr, das ich hier mit Göteborg gemacht habe. Wir hoffen, dass wir weit kommen, aber wir nehmen ein Spiel nach dem anderen und nach dem Spiel am Donnerstag haben wir eine lange Pause.”

Mit Christen Press habe ich vorgestern gesprochen, das Interview kommt morgen hier.

Tony Gustavsson: “Natürlich ist es gut, wenn man zur Halbzeit 2:1 führt und man dann ein Spiel zu Hause hat. Hier gab es einiges was nicht so gut war, auf dem Platz konnte man kaum spielen. In der ersten Halbzeit waren wir zu umständlich, die haben uns eine Viertelstunde lang ganz schön unter Druck gesetzt. Aber wir haben in der ersten Halbzeit nicht das getan, was wir tun wollten. Hjørring ist sehr gut zusammengewachsen, die kämpfen unglaublich gut zusammen. Aber auf dem Kunstrasen in Tyresö sollten wir mehr Kontrolle bekommen.”

Caroline Seger: “Natürlich hätte man gern zu Null gespielt, aber 2:1 ist ein gutes Ergebnis. Die erste Halbzeit war nicht so gut, wir haben umständlich gespielt, in der zweiten geändert und nehmen zwei Auswärtstore mit. Wir wussten, dass die Platzverhältnisse schlecht waren, aber das gilt für beide Teams. Hjørring war genauso, wie wir das gehört haben vorher, unser Trainer kann sehr gut analysieren und taktische Hinweise geben, der hat uns gut vorbereitet.”

Malmö versiebte viele Chancen und verlor am Ende gegen den hohen Favoriten VfL Wolfsburg erwartungsgemäßg mit 1:2. Man darf mit erhobenem Haupt nach Wolfsburg fahren, es gab keine bösen Klatsche wie gegen Lyon im Frühjahr, aber die europäische Spitze ist trotzdem noch ein Stückerl weit weg.

Manon Melis: Ich glaube, die Torchancen werden mich heute in den Schlaf verfolgen. Ich bin enttäuscht, dass ich meine Möglichkeiten nicht genutzt habe. Wir waren die bessere Mannschaft und wir brauchen keine Angst haben vor dem Rückspiel. Jonas wusste alles über Wolfsburg und wir wussten auch, wo wir sie angreifen konnten. Die sind alle sehr physisch, groß und stark, aber ich denke wir spielen den besseren Fußball. Die wissen jetzt, dass wir sehr schnell sind, aber wenn die eine Ecke haben und wir den Ball gewinnen, dann können sie nicht so schnell gegen unsere Schnelligkeit machen. Der Elfmeter war sehr komisch, denn ich dachte, dass die Wolfsburg-Spielerin auf Malin draufgelaufen ist. Es wird jetzt sehr schwer, aber wir glauben an uns selber und wenn wir ein frühes Tor machen können, weiß man nicht. Wir müssen positiv denken und dass am Mittwoch mitnehmen, dass wir wirklich heute die bessere Mannschaft waren.”

Nilla Fischer: “Ich denke, dass LdB heute sehr gut war und die hatten mehrere Chancen, da kann man nichts sagen. Wir hatten Probleme und können mit drei Punkten sehr zufrieden sein. Heute haben wir unsere Chancen genutzt, wir hatten nicht so viele. Aber im nächsten Spiel kann das anders sein. Der Elfmeter war billig, von da aus, wo ich stand. Wir müssen am Mittwoch unsere beste Leistung zeigen, aber natürlich haben wir mit einem Auswärtssieg und zwei Auswärtstoren eine gute Ausgangsposition.”

Alle Interviews hier wurden vom schwedischen Rundfunk geführt.

 

 

Showdown in Tyresö

sabrinaHeute Abend treffen mit Tyresö FF und Paris Saint-Germains zwei der besten zehn Teams Europas schon in der Runde der letzten 32 aufeinander.

Am Dienstag hielten beide Mannschaften Pressekonferenzen am Tyresövallen ab. Dabei verglich Tyresös Trainer Tony Gustavsson den Gegner etwas unpassend mit einem Drachen, der ein doppelt so hohes Budget hätte wie seine Truppe.

Als die Gäste dann wenig später in einem Mietwagen ankamen und leise ins Vereinshaus gingen und sich dann den Fragen der Presse stellten, erlebten wir einen sanften, leisen und sehr intelligenten, freundlichen Drachen.

Trainer Farid Benstiti gehört seit einigen Jahren zu den Trainern im Frauenfußball, die einen exzellenten Ruf genießen. Er baute über Jahre Olympique Lyon auf, das dann unter seinem Nachfolger Patrice Lair erst einmal lange unschlagbar war. Ging dann zu Rossiyanka, wo die großen Investitionen jedoch wieder abgesagt wurden und wurde dann von PSG:s Investor und Besitzer Nasser al Khelaifi zu PSG geholt. al Khelaifi will aus PSG im Männer- wie Frauenfußball eine Macht in Europa machen. Noch ist es aber nicht soweit, denn das wichtigste Spiel der Hauptstädterinnen gegen den großen Konkurrenten aus Lyon ging vorletzte Woche 0:2 verloren, schon eine Vorentscheidung um die Meisterschaft. Lotta Schelin und Lara Dickenmann schossen die Tore.

Nach der Pressekonferenz in Tyresö habe ich mich mit PSG:s Mannschaftskapitänin Sabrina Delannoy unterhalten.

Ist es morgen das erste Mal, dass du in Schweden spielst?

“Mit PSG ist es das erste Mal, ja, aber ich war ja schon mit der Nationalmannschaft im Sommer bei der EM. Wir sind schon gestern hier angekommen und das ist wirklich gut, denn wir konnten das Stadion besuchen und anschauen und haben Zeit uns vorzubereiten.”

Habt ihr viel Ausschnitte aus Spielen von Tyresö gesehen?

“Wir Spielerinnen haben noch gar nichts gesehen. Aber unser Leitungsstab hat sich einiges angesehen und ich bin sicher, dass wir heute Abend oder morgen früh die wichtigsten Ausschnitte sehen werden. Aber in erster Linie kommt es darauf an, dass wir unser Spiel spielen, das ist die beste Strategie.”

Auf welcher Position spielst du jetzt selber?

“Zu Anfang der Saison war ich in der Innenverteidigung. Aber zuletzt gegen Montpellier spielte ich rechte Außenverteidigerin. Ich habe auch schon im defensiven Mittelfeld gespielt. Ich spiele einfach da, wo Farid mich haben will. Ich will ja spielen und der Mannschaft helfen, zu gewinnen.”

Eure Defensive sieht sehr stark aus?

“Vielleicht haben wir ein paar der besten Abwehrspielerinnen Europas. Laura Georges und Annike Krahn. Die Defensive ist sehr wichtig für uns, wenn wir hinten gut stehen, kriegen wir auch die Chance, nach vorn Tore zu machen und zu gewinnen. Ein gutes Ergebnis morgen ist sehr wichtig für uns. Wir wissen, dass wenn wir ein Auswärtstor mache, das eine große Bedeutung für das Rückspiel in Paris haben wird.”

Wie viel Respekt habt ihr vor den Tyresö-Stars wie Marta, Vero Boquete oder Caroline Seger?

“Das sind großartige Spielerinnen. Wir wissen, was wir tun müssen, um Tore zu verhindern. Und nochmal: Wir müssen selber unser Spiel spielen und nicht so sehr auf die schauen. Ich will meinen Job in der Abwehr erledigen und konzentriere mih darauf. Dass Krahn und Georges auch hochkonzentriert dabei sind, weiß ich auch. Sie haben sehr viel Erfahrung.”

Nach der EM in Schweden habt ihr einen neuen Nationaltrainer bekommen, Philippe Bergeroo. Wie lässt sich das an mit ihm?

“Dazu wollen wir zur Zeit keine Fragen beantworten. Es ist ein neues Abenteuer. Und das ist gut, denn die EM ging für uns sehr schlecht aus. Gegen Dänemark hatten wir sehr viel Pech. Ich finde, wir waren die bessere Mannschaft und hatten viele Chancen, aber das Glück fehlte. Es war sehr schwer, dieses Turnier abzuhaken. Aber jetzt spielen wir die Quali für Kanada 2015. Mental müssen wir stärker werden, vor allem im Sturm. Das Talent und die Kapazität gibt es in Frankreich. Sowohl technisch wie physisch. Es muss einfach klicken. Nimm nur mal die Deutschen. Die glauben immer, dass sie die Besten sind. Und selbst, wenn sie mal nicht so gut spielen, dann glauben sie es trotzdem, schaffen es ins Finale und gewinnen.”

 

Bilder vom Champions League Finale

So, nun der letzte Post zum Champions League Finale vom letzten Donnerstag an der Stamford Bridge im Londoner Stadtteil Fulham. Ein paar Bilder.

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Vor dem Spiel: VfL Wolfsburg klatscht ab

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Mitte der ersten Halbzeit: Laura Georges wird behandelt

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Das goldene Tor: Martina Müllers Elfmeter zum 1:0

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Martina Müller im Interview nach dem Spiel

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Nach dem Spiel: Laura Georges auf dem Weg durch die Mixed Zone

Nach dem CL-Finale: Lotta Schelin

Nicht Lotta Schelins Tag (Foto: Marion Kehren)

Nicht Lotta Schelins Tag (Foto: Marion Kehren)

Lotta Schelin hatte bislang eine nahezu makellose Saison. Torschützenkönigin in der französischen Liga, Fussballerin des Jahres in Schweden und in Frankreich (wo sie als beste Spielerin der Liga ausgezeichnet wurde) und brillante Tore gegen u.a. LdB FC Malmö und FC Juvisy in Viertel- und Halbfinale. Gegen den VfL Wolfsburg gelang der 29-Jährigen Schwedin jedoch nur wenig. In der ersten Halbzeit blitzte ihr Können immer wieder mal auf, wenn sie schnell auf den Flügeln agierte, zweimal spielte sie gefährlich nach innen, aber fand keine Mitspielerin.

Nach dem Spiel sprach meine schwedische Kollegin Susanna Andrén mit Schwedens Starspielerin für Sveriges Radio.

“Naja, was soll ich sagen. Das war ein spezielles Finale gegen eine gute deutsche Mannschaft. Ich denke an und für sich haben wir den grössten Teil des Spiels dominiert, aber die standen sehr gut und die haben uns sicher sehr gut studiert. Es scheint so, dass sie dafür gesorgt haben, dass wir nicht das Spiel spielen konnten, das wir normalerweise spielen können. Also das heute war nicht das perfekte Lyon, das wir gesehen haben.”

Was hat denn gefehlt?

“Das waren viele Sachen, vielleicht ein paar Prozent bei fast allen Spielerinnen. Am Ende bitter, das so ein Finale entschieden wird, dass einer von uns der Ball an die Hand springt.”

War da vielleicht am Ende ein bisschen fehlende Gewohnheit, zurückzuliegen und unter Druck gesetzt zu werden?

“Ich weiss nicht, ob das so sehr eine Rolle gespielt hat. Im Weltcupfinale in Japan lagen wir auch zurück und da gelang es uns das Spiel zu drehen. Das wir das können, haben wir schon bewiesen und ich dachte auch hier, dass es uns noch gelingen würde.”

Was werdet ihr aus dieser Niederlage mitnehmen?

“Was soll ich sagen, wir haben drei Jahre lang kein Spiel verloren, das ist kein Problem, wir müssen einfach nur weitermachen. Wir werden das analysieren und dann müssen wir weitergehen und vielleicht eine neuerliche dreijährige Siegesserie anfangen.”

Wie hast du dein eigenes Spiel erlebt?

“In der ersten Halbzeit ganz gut, da war ich dabei, in der zweiten dann nicht mehr so, wo wir nicht mehr das Spiel gespielt haben, das wir normalerweise spielen können, aber wie gesagt, jetzt müssen wir die Zähne zusammenbeissen und weitermachen.”

Nach dem Spiel – Lara Dickenmann

Lara Dickenmann nach dem Finale in London

Lara Dickenmann nach dem Finale in London

Sie wurde erst in der zweiten Halbzeit des Champions League Finales eingesetzt und kam für die enttäuschend und unglücklich agierende Megan Rapinoe ins Spiel.

Irgendwann kam die Schweizer Weltklassemittelfeldspielerin dann auch an meinem Hardplastikkäfig am Spielfeldrand vorbei. Sie hatte nichts dagegen, dass wir uns duzten, was ich, seit 18 Jahren im Duz-Land Schweden lebend, sehr begrüsste.

Lara, was hat euer Trainer Patrice Lair der Mannschaft in der Halbzeitpause gesagt`
?

Das weiss ich nicht, weil ich mich auf dem Spielfeld warmgelaufen habe. Aber er hat mir dann gesagt, dass ich Schnelligkeit auf der linken Seite bringen soll.

War Wolfsburg einfach hungriger als ihr heute Abend?

Das ist möglich. Bei uns fehlte irgendwo das gewisse Extra, das wir normalerweise bei solchen Gelegenheiten abrufen können. Das braucht man aber, um zu gewinnen, besonders, wenn es so eng ist.

Wolfsburg schien nicht den geringsten Respekt vor euch zu haben oder gar Angst, was ich in Malmö bei LdB irgendwie spürte.

Das weiss ich nicht. Malmö hat ja zumindest auf den Pressekonferenzen erklärt, dass sie uns schlagen wollen. In Frankreich gibt es sicher ein paar Mannschaften, die Angst vor uns haben, wenn sie gegen uns spielen müssen, was daran liegt, dass sie ganz einfach nicht über die Mittel verfügen, uns gefährden zu können. Aber Wolfsburg hatte definitiv keine Angst vor uns, das brauchen die auch nicht zu haben. Die sind gerade deutscher Meister geworden und haben den Pokal gewonnen.

Aber die sind trotzdem in Europa ein unbeschriebenes Blatt gewesen?

Ja sicher. Aber schau dir mal die Spielerinnen an, die haben grosse internationale Erfahrung, nimm nur mal Conny Pohlers oder Martina Müller, die haben vieles erlebt. Und wenn du in der deutschen Nationalmannschaft spielst, und sei es auch nur in den Jugendmannschaften, dann hast du viel internationale Erfahrung bekommen. Die sind nicht gerade Greenhorns.

Wie seid ihr in der Umkleide mit der Niederlage umgegangen, einige sehen sehr enttäuscht aus, andere nehmen das sehr professionell?

Ich überlege, ob das am Ende nicht auf eine gewisse Weise gut für uns ist. Wir verlieren ja niemals. Man kommt in eine Routine, in der irgendwie alles wie von selbst geht. Wenn das dann mal aufhört, muss man sich gewisse Fragen stellen, die man lange nicht gestellt hat, vielleicht auch Routinen beim Training verändern. Auch der Trainer muss sich jetzt ein paar Fragen stellen. Natürlich hätte ich heute Abend lieber gewonnen. Nächstes Jahr kommt vielleicht etwas Neues in die Mannschaft.

Gibt es mehr Konkurrenz im nächsten Jahr, wenn Paris SG weiter aufrüstet?

Ich hoffe es. Es waren keine leichten Spiele gegen die in dieser Saison, aber am Ende haben wir jeweils klar gewonnen. Es wäre schön, wenn es in der Liga etwas mehr Konkurrenz gibt.

Lara Dickenmann hat noch zwei Jahre Vertrag in Lyon. Wenn du wählen könntest zwischen den USA, Deutschland und Schweden, welche Liga würde dich am meisten interessieren?

Ich war ja schon in Amerika, also habe ich diese Erfahrung schon gemacht. Deutschland ist sicher interessanter. Das Niveau ist besser, das haben wir ja heute Abend gesehen. Ob mir dann der physische Fussball so gut passen würde, das müsste man sehen.

Aber das ist ja nur hypothetisch, da die 27-Jährige noch bis Sommer 2015 in Lyon unter Vertrag steht.

Nach dem Spiel – Laura Georges

Lyon bedankt sich bei seinen Fans, in der Mitte Unglücksräbin Laura Georges (Foto: Marion Kehren)

Lyon bedankt sich bei seinen Fans, in der Mitte Unglücksräbin Laura Georges (Foto: Marion Kehren)

Nach dem Champions League Finale zwischen dem VfL Wolfsburg und Olympique Lyonnais dauerte es eine geschlagene Stunde bis die Spielerinnen aus den Katakomben des Stadions in die Mixed Zone kamen. Die Journalisten wurden in abgegrenzte Felder am Spielfeldrand geschleust, an denen die Akteure vorbeigehen mussten, um das Stadion zu verlassen.

Es war Weltklasseabwehrspielerin Laura Georges, der der Ball an den rechten Oberarm sprang und wegen der die rumänische Unparteiische auf den alles entscheidenden Strafstoss entschied.

“Es ist sehr traurig, aufgrund solch einer Situation zu verlieren,” sagte mir die 28-Jährige. “Ich bin keine Schiedsrichterin und ich möchte mich nicht zu der Entscheidung äussern, aber es ist schon sehr schade, deshalb zu verlieren.” so Laura Georges weiter.

“Aber wir lernen die ganze Zeit über etwas Neues dazu. Jetzt müssen wir erst mal die Saison in Frankreich zu Ende spielen, wir haben noch ein Pokalfinale.

Wart ihr am Anfang überrascht, wie beherzt und aggressiv Wolfsburg gespielt hat?

“Nein, das waren wir nicht. Wir wissen ja wie deutsche Mannschaften spielen. Aber die anderen Teams wissen eben auch wie wir spielen, wir haben uns jetzt ein paar Jahre auf der europäischen Bühne gezeigt. Die kennen unsere Mannschaft, die wissen wie wir spielen. Wolfsburg war abwehrstark, die waren stark in den Luftduellen und haben uns wirklich gefordert. Das Glück war heute Abend auf deren Seite, auf unserer Seite war es nicht.”

Laura Georges spielte in einer weiteren Schlüsselszene in der ersten Halbzeit eine Rolle. In einer Drangperiode Lyons verletzte sich die Französin am Kopf und musste geklammert werden. Die 4-5 Minuten Abwesenheit glichen das zu diesem Zeitpunkt sehr einseitige Spiel wieder aus und brachten die kampfstarken Deutschen wieder ins Spiel.

Eine Reflektion hatte ich gestern Abend, als ich im Südwesten Londons die Chelsea Ladies besuchte (mehr dazu später aus Schweden): Während man im deutschen Männerfussball zu einem sehr spielstarken, attraktiven Fussball übergegangen ist, scheint Frauenfussball “Made In Germany” vor allem auf den Tugenden zu beruhen, der bei den Männern in den 1980er Jahren aktuell war: körperliche Robustheit, Aggressivität, Laufen, Kämpfen, das Spiel des Gegners möglichst zerstören. Hoffentlich liege ich da ganz falsch.

Lotta Schelin stößt die Tür nach London weit auf

Gestern Abend verfolgte ich auf einem zuerst wackligen, dann besseren Live-Stream die erste Halbfinalbegegnung der Champions League, das innerfranzösische Duell zwischen Titelverteidiger Olympique Lyonnais und dem FC Juvisy.

Juvisy ist keine schlechte Mannschaft, sonst wären sie wohl auch kaum ins Halbfinale vorgedrungen, aber sie hatten letztlich nicht den Hauch einer Chance gegen die wohl beste Mannschaft der Welt.

Deren zur Zeit wohl beste Spielerin heißt derzeit Lotta Schelin. Sie nutzte in der ersten Halbzeit einen individuellen Fehler und kam zu einer 1:1 Situation, in der sie Torhüterin Marion Mancion keine Chance ließ.

Nach einer Standardsituation dann das 2:0 durch die 1,86 m große Wendy Renard per Kopfball und das wohl bereits alles entscheidende 3:0 fiel in der Nachspielzeit. Schelin nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich geschickt und elegant, startete zu einem unwiderstehlichen Sprint und ließ somit drei Abwehrspielerinnen wie Marionetten stehen und spitzelte den Ball dann eiskalt vorbei an Mancion. Ein Tor, das das Prädikat “Absolute Weltklasse” verdient.

Die Höhepunkte des Spiels und die sehenswerten Tore Lotta Schelins gibt es hier (nach 30 Sekunden französischer Werbung).

Bilder LdB FC Malmö – Olympique Lyonnais

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Louisa Necib – Star in einem Team voller Stars

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Elodie Thomis - eine der schnellsten Flügelflitzer weltweit

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Auf dem Sprung

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Megan Rapinoe - in Lyon nur Joker

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Lotta Schelin und Malin Levenstad

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Louisa Necib beschäftigt die komplette Abwehr

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Amanda Ilestedt und Thora Helgadottir am Boden, dieses Mal kann Ali Riley klären

Noch viel mehr Bilder gibt es auf http://www.flickr.com/photos/hagersten/sets/72157633112527757/

More pictures from this match on
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Plus de photos de ce match
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Frankreich – Schweden 12:1

DSC05586Zählt man die beiden Begegnungen des Champions-League-Viertelfinals zusammen, dann haben die fanzösischen Mannschaften vier Siege und 12:1 Tore gegen die beiden schwedischen Teams LdB FC Malmö und Kopparberg/Göteborgs FC eingefahren.

Auch das letzte Aufeinandertreffen dieser Viertelfinalsuite gestern Abend auf dem Malmö IP endete mit einem letztlich souveränen 3:0-Sieg von Oympique Lyonnais. Dabei hatte sich der schwedische Vizemeister etwas vorgenommen. Wollte sich rehabilitieren für das 0:5 aus Frankreich. Trainer Jonas Eidevall hatte sein Team auf lediglich zwei Positionen umgestellt: Katrine Veje kam für Elin Rubensson und Amanda Ilestedt für Paula Radtke. Beide Veränderungen verbesserten die Qualität. Lyon begann verhalten, sah den Ausflug ins bitterkalte Schweden (Temperatur um den Gefrierpunkt, aber eisiger Wind) wohl vor allem als notwendiges Trainingsspiel. Lotta Schelin äußerte sich auch nach dem Spiel dahingehend, dass man die erste Halbzeit zu passiv gespielt habe. Malmö hatte Chancen. Meist war Katrine Veje daran beteiligt. Aber das Tor und den Beweis seiner Klasse – den lieferte der Titelverteidiger. Camille Abily spielte einen tödlichen Pass zwischen Ilestedt und Kapitänin Malin Levenstad und Lotta Schelin schaltete auf Turbo, zog den beiden Landsfrauen spielend davon und plazierte den Ball fast schon lässig arrogant, aber vor allem eiskalt an der herauseilenden Thora Helgadottir vorbei zur Führung.

In der zweiten Halbzeit steigerte sich Lyon dann und übernahm immer mehr die volle Kontrolle über das Geschehen. Megan Rapinoe wurde wieder eingewechselt (wie im Hinspiel) und schoss den Ball an die Querlatte. Die Fernsehaufnahmen zeigen mehr als deutlich, dass das Leder NICHT hinter der Linie war, aber es stand dennoch 2:0, weil es keine Torkameras gibt und die Linienrichterin sich sicher war. Aber es gab auch schon keine großen Proteste mehr. Malmö ergab sich jetzt seinem Schicksal. Das 3:0 lag am Ende in der Luft und es kam auch nach einem Kopfball von Wendie Renard.

Die Interviews waren leider nicht möglich, weil die UEFA jegliche Medienaktivitäten (außer Fernsehen) auf dem Platz verbietet und weil Malmö auch über keine Mixed Zone verfügt. Die Spielerinnen beeilten sich, in den Bus zu kommen. Pflicht erfüllt. Das Interesse an diesem Spiel war aber auch enttäuschend gering: Nur 1.256 Zuschauer wollten die beste Mannschaft Europas, vielleicht der Welt sehen. Und auch von den Medien war zwar das schwedische Fernsehen mit Live-Übertragung da, aber außer der Pflichtbesetzung von Sydsvenska Dagbladet waren nur wenige Journalisten und noch weniger Fotografen gekommen, zwei davon Fans aus Deutschland, die den weiten Weg nach Schweden in dieser unwirtlichen Jahreszeit gemacht hatten, um sowohl Göteborg wie auch Malmö zu sehen und zwischendurch noch ein Spiel in Kopenhagen zwischen Bröndby und Hjörring.

Göteborg ausgeschieden

Am Ende sprach das Fernsehteam von den kleinen Unterschieden. Sicher hätte die Norwegerin Cathrine Dyngvold beim Stand von 1:0 ihre Riesenchance nicht relativ kläglich versemmelt…

Aber nein, Juvisy war das reifere, erfahrenere Team und gewann am Ende mit 3:1, vielleicht ein Tor zu hoch, gegen den schwedischen Pokalsieger Kopparberg/Göteborgs FC.

Somit dürfte es zu einem rein französischen Halbfinale kommen, wenn nach dem 5:0 aus Lyon heute nivht das Fußballwunder von Malmö folgr. Ffschweden wird live im Stadion sein und nach dem Spiel versuchen, mit ein paar Gästespielerinnen zu reden. Bilder vom Spiel gibt es aber erst morgen Nachmittag.