Djurgården wartet sehnsüchtig auf Landström


Leena Puranen links im Duell mit Sofia Nilsson

Auch das zweite Spiel der Saison gegen eine Mannschaft aus Göteborg endete mit einer 0:2 Niederlage für Djurgården. Während das Spiel am Dienstag akzeptabel war, weil man immerhin verhinderte, dass Kopparberg/Göteborgs FC seinen Spielfluss in Gang bekam und noch mehr Tore erzielte, war die Vorstellung am Sonntagnachmittag auf dem Ausweichplatz Östermalms IP katastrophal. So spielt 2012 ein Absteiger.

Jitex hat eine physisch starke Truppe, das hatte vergangene Woche auch schon Anja Mittag in einem Twitter-Post bemerkt. Heute überragte eine Spielerin, die für mich schon vergangenes Jahr eines der Ausrufezeichen unter den schwedischen Talenten war: Fridolina Rolfö, 18 Jahre alt und Mitglied der U19, die kürzlich Deutschland schlug und sich damit für die EM-Endrunde in der Türkei qualifizierte. Djurgården hatte nahezu von Beginn an Probleme mit Rolfö, eigentlich mit allen offensiven Kräften auf Seiten von Jitex. Ihre dritte Chance setzte die 18-Jährige dann auch um, mit einem satten Schuss aus 16 Metern bezwang Fridolina Djurgårdens Kapitänin Gudbjörg Gunnarsdottir zwischen den Pfosten,

“Es schien, als ob wir alle 100 kg schwer waren heute, wir kamen einfach zu keiner Phase in unser Spiel, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen waren viel zu groß,” sagte mir Katrin Jonsdottir, Mannschaftskapitänin nicht von Djurgården, aber für die isländische Nationalmannschaft. Und auch Landsfrau Gugga ist nachdenklich: “Wir hatten weder am Dienstag noch heute richtige Torchancen und das macht einem schon Kopfzerbrechen.” Djurgårdens Coach Patrick “Putte” Eklöf hofft, dass Jessica Landström vielleicht schon im Juni kommt. Sie wird dringend gebraucht, denn Mia Jalkerud, die letztes Jahr sehr erfolgreich spielte im Angriff der Stockholmerinnen, hat derzeit keine Partnerin in der Offensive, unmittelbar nachdem der Weggang von Emma Lundh bekannt wurde, habe ich darauf hingewiesen, aber bei Djurgården fehlt es manchmal nicht nur am Geld, auch in Sachen Scouting könnte man durchaus Nachhilfe gebrauchen, denn der Weggang Lundhs stand schon lange fest.

Fridolina Rolfö zufrieden mit drei Punkten und der eigenen Leistung

Glücklich über den Sieg war nicht nur Fridolina Rolfö, auch Leena Puranen war sehr zufrieden mit den drei Punkten: “Endlich mal ein Sieg,” strahlte sie, als ich sie nach dem Schlusspfiff und der ersten Auslaufrunde abpasste. Leena spielte damit auf ihre Zeit bei Hammarby an, wo es in der letzten Saison nur einen Sieg in 22 Spielen gegeben hatte. “Am Anfang einer Saison weiss man immer nie so richtig, wo man steht. Wir hatten gute Resultate, aber das zählt bekanntlich nicht, wenn die Liga angepfiffen wird. Mit dem Sieg bei Djurgården können wir erst einmal durchatmen,” sagte die 25-Jährige finnische Nationalspielerin. Neben Rolfö und Puranen überzeugte auch Annica Sjölund. Den zweiten Treffer, per Kopf zu Beginn der zweiten Hälfte markierte übrigens Kapitänin Sofia Karlsson.

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